Blog Auslandssemester USA
Ich bin bereit für ein neues Abenteuer!
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Tag 1:
Die letzten Tage vor der Abreise waren sehr schwer, da ich mich von meiner Familie und meinen Freunden verabschieden musste. Ich denke ich werde es auch einerseits die ganze Zeit nicht verkraften und immer Heimweh haben, andererseits muss ich je doch auch sehen was mir hierbei für eine Chance geboten wird, da ich in ein neues Land, eine neue Kultur und eine Sprache, die ich bereits in gewisser Weise kann, allerdings aufjedenfall noch ausbaufähig ist, zu tauchen und zu lernen.
Am 15.5. geht es also los zum Frankfurter Flughafen, wobei beim Parken das letzte Lied im Parkhaus angestimmt wurde und es sich um den „Empire State of mind“ Song von Alicia Keys handelt. 3 Stunden vor Abflug stehen Lena, mein Papa und ich in Terminal B und geben unser Gepäck ab, welches für die nächsten 130 Tage irgendwie ausreichen muss und passend sein sollte für 30 bis -15°C. Mein Koffer fährt über das Kofferband, obwohl die Wage 500g Übergepäck anzeigt… Was ein Glück!
Dann erhalte ich auf der Bordkarte von London nach Newark einen Stempel mit den vier Buchstaben „SSSS“, die Frau am Schaltet meinte, ich sei zufällig ausgewählt worden und müsste in London während unseres Zwischenstops ein zweiten Security Check machen. Ich ärgere mich noch, weil die Umsteigezeit sowieso stark begrenzt ist und wir für den normalen Security Check und das finden des Gates nur 1h 40 min Zeit haben werden….
Davor allerdings muss der letzte Abschied gemacht werden, von meinem Papa. An dieser Stelle möchte ich allen meinen Lieben zu Hause danken für die Unterstützung und die Zuversicht, die mir mit auf den Weg gegeben wurden. Ich weiß, dass ich mich in jedem Fall auf euch verlassen kann und freue mich schon am 23.12. wieder bei euch sein zu dürfen!
Nun stand also der erste Flug an, der uns aus Deutschland fliegen soll, deshalb gab es eine letzte Butterbrezel am Gate mit dem Blick auf unseren Flieger. Um 13 Uhr sollte das Boarding beginnen, dies zögerte sich allerdings mindesten 45 min heraus, wobei mir schon bewusst wurde, dass uns in London keine Zeit bleiben wird. Dort angekommen mussten wir erneut unser Handgepäck durchleuchten lassen. Eine nette Dame des Flughafenpersonals sprach uns an und wollte wissen zu welchem Flug wir müssten, als unser Gepäck noch überprüft wurde. Sie meinte mit dem Fingerzeig auf die Gepäckstücke, die händisch noch einmal überprüft wurden „ If your luggage will go this way, you will not make it to your flight“. Freundlicherweise lief sie bereits vor, um sich über unser Gate zu informieren und sagte uns dann nur „Gate 47 and run a little faster ladies“. In diesem Moment wussten wir, dass es richtig knapp werden wird, weshalb wir anfingen los zu rennen. Dort angekommen musste ich also den zusätzlichen Security Check machen, welcher sich als äußerst harmlos herausstellte, da sie lediglich meine COVID Impfung, meine Hotelbuchung und meine Handtasche extra prüften. Woraufhin wir endlich als die beiden letzten Passagiere in unseren Flieger einsteigen durften. Nun sollte also nichts mehr im Weg stehen auf dem Weg nach Newark.
Die acht Stunden Flug vergingen erstaunlicherweise schnell, da ich ein wenig vor mich hin dößen konnte. Nun sollten aber weitere Hürden bevor stehen, wie ich zu mindest dachte, da der Passport und Visa Check durch die amerikanischen Behörden anstand und ich hoffte dass auch mein Koffer den Weg hierher finden konnte. Aber auch hier waren die Sorgen umsonst, denn der Beamte fragte lediglich nach dem Reisepass, machte eine fotografische Aufnahme meines Gesichts und scannte meine Finger. Auch der Koffer war direkt auf dem Gepäckband zu sehen.
Um von Newark zu unserem Hotel in Manhattan zu gelangen, hatten wir einen Transfer über Goairlink Shuttle gebucht. Nach doppelter Wartezeit und acht Anrufen konnten wir schließlich auch unseren Fahrer zwischen dem Chaos vor dem Terminal B ausfindig machen. Daraufhin sammelten wir an zwei weiteren Terminals drei weitere Personen ein, was immer bedeutete, dass wir mind. zwanzig Minuten warteten, da der Telefonservice keine konkreten Angaben zum Standpunkt des Fahrers geben konnte. Bei einem Stopp ließ der Fahrer sogar die Schlüssel seines Autos stecken und machte sich selbst auf die Suche, weshalb sogar ein Polizist zu uns lief und Lena und mich mit einem Grinsen im Gesicht fragte „Who’s the driver?“. Nach weiteren Verzögerungen konnten wir schließlich aufbrechen und machten uns auf den Weg in die Stadt. Im Transfer lernten wir auch Rose kennen. Sie ist eine ältere Dame, die aus Kanada kommt und in Mexiko lebt und nun drei Tage in New York verbringen wird, um danach nach Südafrika zu reisen. Schnell gerieten wir in ein liebevolles Gespräch mit ihr bis wir vor ihrem Hotel angekommen waren und sie mit den Worten „Stay Safe Girls“ ausstieg.
Danach war unser Hotel an der Reihe. Wir schleppten nur noch unsere Koffer ins Zimmer, warfen einen Blick auf die Dachterrasse des Hotels und fielen um 5 Uhr deutscher Ortszeit erschöpft ins Bett, um die nächsten Tage fit für New York zu sein.
Boardingpass mit „SSSS“ Vermerk
Letzte Brezel in Deutschland
Flug von London nach Newark
Tag 2 und 3:
Der Jetlag machte mir in der ersten Nacht etwas zu schaffen, da ich nachts mehr Mals wach wurde und schließlich um 6 Uhr nicht mehr weiter schlafen konnte, weshalb ich auf die Dachterrasse ging um mir die Aussicht während des Sonnenaufgangs anzuschauen. Daraufhin liefen wir von unserem Hotel zur Brooklyn Bridge, die wir erreichten nachdem wir Chinatown durch querten. Dadurch dass wir recht früh dort ankamen, hatten wir das Glück, dass die Brücke noch recht menschenleer war. In Brooklyn angekommen genossen wir ein kleines Frühstück mit Blick auf die Brooklyn Bridge und schlenderten ein wenig am Ufer entlang. Daraufhin führte uns der Weg wieder über die Brücke zurück zum One World Trade Center und den Ground Zero Memorials. Dieser Ort lässt einen unglaublich emotionalen Eindruck zurück durch die Einprägung aller Namen der Opfer des 9/11 Attentats in den schwarzen Stein und die großen Wassermassen, die in die Tiefe stürzen.
Auch in der World Trade Center Station stoppten wir kurz die durch ihre skelettartige Form zwischen den Wolkenkratzern hervorsticht. Daraufhin machten wir uns auf den Weg zum Washington Square Park, der uns durch ein schattiges Plätzchen ein wenig Erholung verschaffte. Nach einer Pause auf dem Hotelzimmer zogen wir ein weiteres Mal los. Diesmal führte uns der Weg in den Central Park, welcher sich über eine unglaublich große und sehr grüne Fläche erstreckt in der viele Menschen die Sonne und die frische Luft genossen. Auch wir versuchten einen Großteil des Parks abzulaufen. Am Metropolitan Museum of Art hielten wir kurz auf den Treppen an, um hier einen kleinen Gossip Girl Moment zu erleben. Daraufhin liefen wir die 5th Avenue entlang, die gesäumt wird von den teuersten Kleidungsläden und und direkt zum Rockefeller Center führte. Der letzte Stopp des Tages sollte schließlich die Central Station sein, welche durch eine große Halle mit imposanten Treppen geprägt ist. Dieser Tag ging schließlich mit müden Füßen und bereits um 21 Uhr für mich zu Ende, da mich dann doch der Jetlag wieder eingeholt hatte.
Der dritte Tag begann wieder recht früh, da wir geplant hatten die Statue of Liberty anzuschauen während wir die Staten Island Ferry nutzen. Dies ist eine kostenlose Fähre die alle zwanzig Minuten zwischen Manhattan und Staten Island fährt und dabei den Blick auf die Statue of Liberty ermöglicht. Daraufhin folgte der Blick auf das Empire State Building und der Besuch der New York Public Library und dem angrenzenden Bryant Park. Für das Mittagessen beschlossen wir den Chelsea Market zu besuchen, welcher sich in einem alten Fabrikgelände der Marke Oreo befindet und nun schicke Restaurants und Essenstände zu bieten hat. Schließlich besuchten wir noch den High Line Park, welcher den Blick auf einige Straßenschluchten von oben ermöglicht und eine Oase aus Pflanzen in Mitten der Großstadt ist. Zum krönenden Abschluss besuchen wir heute Abend noch den Time Square, um uns schließlich morgen mit dem Bus in Richtung Oneonta zu machen.
Pizza im Chelsea Market
Statue of Liberty von der public ferry
Brooklyn bridge
Blick vom Highline Park
Washington Square Park
Metropolitan Museum of art
Neben der World Trade Center path station
Bahnhof new york
World Trade Center path station
Willkommens-Tage für die Internationals Tag 4, 5 und 6:
Die Abreise aus New York stand an, weshalb wir zunächst unsere Koffer packten und uns dann eine typische New Yorker 1,50 $ Pizza holten. Daraufhin mussten wir feststellen, dass sowohl Lenas, als auch meine Kreditkarte nicht mehr funktionierte und wir an Kassen nicht mehr bezahlen konnten an denen es zuvor funktioniert hatte. Glücklicherweise hatten wir noch einiges Bargeld dabei, so dass das zunächst kein Problem darstellte. Danach mussten wir irgendwie mit unseren schweren Koffern zum Port Authority gelangen. Wir entschieden uns mit der Subway zu fahren, da Uber eine deutlich teurere Alternative war, allerdings vermutlich rückblickend deutlich komfortabler gewesen wäre, da wir die Koffer keine Treppen hoch oder runter schleppen müssten. Egal wir haben es auf jeden Fall irgendwie geschafft die Koffer zum Busbahnhof zu schleppen😅
Dort angekommen konnte uns ein Mann am Informationsschalter direkt den Weg zu unserem Gate beschreiben, so dass wir dort auf unseren ersten Bus nach Albany warten konnten. Nur wenige Passagiere stiegen mit uns in den Bus nach Albany, der Hauptstadt des New York States. In Albany angelangt stiegen wir um in einen weiteren Bus Richtung Oneonta. Insgesamt waren wir schließlich 5 Stunden mit den beiden Busen unterwegs und fuhren durch kleine amerikanische Städte und hauptsächlich sehr grüner und naturbelassener Landschaft, die stark an die Umgebung in Deutschland erinnert.
Am Busbahnhof in Oneonta fuhr ein roter Van vor mit der Aufschrift „SUNY Oneonta“ vor, woraufhin ein Mädchen mit langen dunklen Haaren ausstieg und und freundlich zu winkte. Das was Angela. Sie ist unsere Mentorin und studiert selbst hier und wird uns die ganze Zeit über bei Fragen helfen und vor allem die ersten Tage in Oneonta für uns gestalten, so dass wir uns einleben können. Sie half uns bereits unsere Koffer in den Van zu laden und uns zum Campus zu fahren. Wir sahen bereits von weitem die roten Backsteingebäude zwischen den grünen Laubbäumen auf dem Hügel. An den Gebäuden angelangt wurde uns direkt Pizza, Sandwiches, Muffins, Salate und und und angeboten und uns äußerst freundlich begrüßt. Nachdem wir einige organisatorischen Dinge bezüglich Dokumenten etc erledigt hatten, fuhr uns Angela zu unserem Gebäude und zwar der Grant Hall. Und ja richtig wir wurden gefahren den der Campus ist deutlich größer, als ich ihn mir vorgestellt hatte, da die meisten Student*innen hier leben, gibt es allein schon duzende Wohngebäude. Als wir schließlich ankamen schleppten wir unsere Koffer in den Keller unseres Gebäudes. Dort erhielten wir den Zugangscode für unsere Wohnung. Wir leben in einem sogenannten Quad, das bedeutet wir haben einen Gemeinschaftsraum mit zwei angrenzenden Schlafzimmern für jeweils zwei Personen. Lena und ich leben gemeinsam in einem Zimmer. Als wir dieses betraten, war ich um ehrlich zu sein kurz geschockt, da das Zimmer ziemlich unkomfortabler wirkte, da die Matratzen ausschließlich auf einem metallischen Ständer platziert sind, keine Deckenlampe zu sehen ist und eine Dusche mit zwei Toiletten auf dem Gang für 8 Personen vorhanden ist. Die erste Nacht war ebenso recht unbequem. Naja nichts desto trotz brachen wir am nächsten Morgen zum Frühstück auf, um schließlich die anderen Internationals kennen zu lernen. Dies war eine unglaublich herzliche und tolle Begegnung zwischen vier koreanischen Mädchen, zwei japanischen Mädchen, ein Mädchen aus Peru, ein Mädchen aus Schweden und einem Jungen aus Deutschland und Lena und ich. Weitere organisatorische Dinge (Studentenausweis abholen, Stundenplan überprüfen, …) folgten bis wir zum Mittagessen aufbrachen. Danach wurden wir zum Walmart gefahren, so dass wir uns ein Kissen und eine Decke kaufen konnten. Lena und ich legten uns zudem ein Matratzentopper, sowie Lichterketten zu um unser Zimmer etwas gemütlicher machen zu können. Im Zimmer angekommen dekorierten wir unser Zimmer direkt um, so dass wir nun ein gemütliches Plätzchen für uns geschaffen haben.
An Tag 6 haben wir eine Campustour erhalten, die bereits eine Stunde füllte um bloß über Teile des Campus zu laufen. Dabei lernten wir die meisten Gebäude kennen in denen die Kurse stattfinden werden, sowie die andere Dining Hall, die Cafés (Starbucks, Seasons und Argo Tea), sowie die Bibliothek und die Gebäude für Sportaktivitäten. Danach wurden wir mit dem SUNY Oneonta Van in die Downtown von Oneonta gefahren, um die Hauptstraße kennenzulernen, welche ebenso gesäumt ist mit etlichen Cafés und Essensmöglichkeiten, sowie den Collegebars und einem niedlichen Bücherladen. Insgesamt scheint Oneonta eine schöne amerikanische Kleinstadt zu sein, die durch die typischen amerikanischen Häuser mit Verandas umgeben ist. Abends besuchten wir eine Halle in der wir Roller skaten waren, was sehr viel Spaß gemacht hat. Am nächsten Morgen holten Lena und ich uns wieder Omelettes in der Mensa, was wir vermutlich nur noch diese Woche tun konnten, weil die anderen Studierenden nun nach und nach auf den Campus kommen werden und es vermutlich eine riesige Schlange am Omelette Stand geben wird. Die „Omelette Lady“ kennt uns allerdings jetzt schon und winkte uns bereits von weitem zu und und fragte uns wie das Roller Skaten war und was wir heute vorhaben. Generell sind die Menschen hier sehr offen und gesprächig und wirken alle sehr positiv. Nachdem Frühstück hatten wir recht viel Freizeit bis zum Mittagessen. Daraufhin brachen wir auf zu einem kleinen Hike auf den Table Rock, welcher den Blick eröffnet über Oneonta. Wir benötigten ca 1,5 Stunden um den Laubwald zu durchqueren und verschiedene Aussichtspunkte anzutreffen. Daraufhin war bereits Zeit für das Abendessen und einen Ausflug zum College Camp, welches etwas außerhalb im Wald ist. Dort gibt es ein See, zwei Blockhütten, ein Basketballfeld, eine Feuerstelle und kleine Planetarien, um nachts auf die Sterne schauen zu können. Dort angekommen machten wir zunächst Tie dying, was Batiken bedeutet, um daraufhin um das Feuer zu sitzen und Marshmallows zu grillen, die wir dann wie ein Sandwich mit Zimtkeksen und Schokolade aßen. Es war eine sehr entspannte Stimmung, um den Abend ausklingen zu lassen.
New York pizza 1,50$
Bus New York nach Albany
Bus Albany nach oneonta
Unser Dorm
Wilkommensessen im international office
Residence halls
In der dining hall
Teich auf dem campus
Nebel am morgen
Campus bei Tag
Campus bei Nacht
Walmart Einkauf
Endlich etwas gemütlicher
International group
Rollerskating in oneonta
Table Rock hike in oneonta
Am College camp
Lagerfeuer
Batik Tshirts
See am Collegecamp
S‘mores: Zimtkeks mit Schokolade und geschmortem Marshmallow
Orientationdays Tag 7 bis 14:
Die letzten zwei Tage waren voller Informationen bezüglich der Einrichtungen (Health Center, Tutoring, Bücherei, …), weshalb es diesbezüglich auch kaum mehr zu sagen gibt. Montag abends sind Lena und ich selbst durch die ganzen Gebäude gelaufen und haben die Situation genutzt, dass bisher kaum Studenten auf dem Campus sind. Dabei haben wir vor allem unsere Klassenräume gesucht, um uns nächste Woche dann gut zurecht finden zu können. Gestern Abend besuchten wir die erste Collegebar in der Downtown von Oneonta, die eine halbe Stunde Fußweg vom Campus entfernt ist. Auf dem Weg haben wir duzende Rehe gesehen, die hier unglaublich zutraulich sind.
Zunächst waren wir in der Bar „Black Oak“ und daraufhin im „Red Jug“. Dort kann man bereits einen Countdown finden, welcher am letzten Unitag des Schuljahres endet. Außerdem hatte einer der Internationals seinen 21 Geburtstag. In dieser Bar gibt es die Möglichkeit für 30 Dollar vier Mischgetränke mit Wodka zu erhalten. Wenn man schafft alle vier zu trinken, erhält man ein Tshirt. Das Geburtstagskind war quasi dazu gezwungen diese Challenge anzunehmen, die er auch problemlos mit seinen Teufelsohren auf dem Kopf, die man als Geburtstagskind erhält, bewältigte.
Mittwochs hatten wir sehr viel Freizeit, weshalb ich im Fitnessraum war. Abends wurden wir von den Mentoren zu einem Kinoabend in deren Apartment eingeladen.
Donnerstags begannen schließlich die Orientierungstage für alle Freshmans, die gestern ihre Zimmer bezogen hatten. Dabei lernten wir auch Nicole kennen, die auf dem gleichen Stockwerk lebt wie wir. Sie ist ein Transferstudent, da sie die letzten zwei Jahre an einem Community College studiert hat und nun die restlichen zwei Jahre hier abschließen wird. Sie ist super nett und hat die letzten beiden Tage viel Zeit mit uns verbracht.
Von 9-16 Uhr waren nahezu durchgängig Präsentationen über akademische, persönliche und soziale Ziele, die man im Studium verfolgen sollte. Daraufhin hatten wir Freizeit in der wir Nicole etwas über den Campus führten und ihr die Dinge zeigen konnten, die wir bereits die letzten Tage kennengelernt hatten.
Abends konnte man in einem der großen Gebäude verschiedenste Spiele spielen, Do it yourself Dinge machen oder einen Film schauen. Mit der Gruppe der Internationals und Nicole besuchten wir die verschiedenen Angebote. Dabei stellten wir zunächst einen Raum-Erfrischer aus Bubbles und Duftöl her, sowie die Bepflanzung eines kleinen Blumentopfs. Zudem gab es die Möglichkeit „Bubble Soccer“ zu spielen, wobei die Spieler in einen großen Wasserball schlüpfen und gegeneinander rannten. Auch eine der internationalen Studentinnen nahm daran teil und boxte kurzer Hand einen amerikanischen Studenten um, der sich daraufhin das Gesicht aufschürfte, weshalb ich beschloss dies gar nicht erst auszuprobieren. (Die beiden machten danach gemeinsam ein Selfie. Also ist alles gut gegangen!😅). Außerdem gab es die Möglichkeit Karaoke zu singen und Musik Bingo zu spielen, wobei alle Internationals teilnahmen und ich schließlich einen 15$ Gutschein für den Outfitstore gewann.🥳
Der Freitag war der bisher langweiligste Tag zu mindest tagsüber. Er war voller Präsentationen über den Konsum von Alkohol und Drogen, Informationen über die Polizeibehörde auf dem Campus, dem Verbot von Fake IDs in der Downtown von Oneonta und vieles mehr…
Abends sind wir zu einer Vorführung von einem Hypnotiseur in der großen Sporthalle auf dem Campus gegangen. Er fragte zunächst nach Freiwilligen woraufhin mindestens 20 Personen von ihren platzen sprangen und auf die Bühne rannten. Kurzer Hand begann er mit einer tiefen, bebenden Stimme die Freiwilligen in Trance zu sprechen, was erstaunlich schnell funktionierte und diese einfach im sitzen einschliefen. Daraufhin führte er einige verrückte Übungen durch. Dabei mussten sich die Freiwilligen beispielsweise umarmen oder so tun als würden sie ein Instrument spielen mit dem sie dann auf ein Kommando des Hypnotiseurs einen Soloauftritt nachempfanden. Ebenso versetzte er sie in die Hypnose, dass sie an nahmen sie wären bei einer Fernsehsendung in der sie über die Probleme ihrer Freunde sprechen sollten, woraufhin einige schräge Dinge von den Personen gesagt wurden. Bei einigen Teilnehmer*innen wirkte die Hypnose nicht (mehr), weshalb er ab und zu auch die Hypnose am Publikum anwandte, wobei ein paar Personen plötzlich einfach einschliefen. Ich habe in diesen Momenten absichtlich immer weg geschaut und ein Lied in meinem Kopf gesungen, da ich auf keinen Fall vor einer so großen Gruppe fremder Menschen Dinge tun wollte, die ich nicht steuern kann. Am Ende der Show weckte er schließlich alle wieder auf mit den Worten, dass sie nun ihr ganzes Leben lang sich selbst wertschätzen sollen und wenn sie ihre Spiegelung sehen sich selbst schön finden sollen.
Nach der Show lernten wir schließlich Jules kennen, die im Zimmer direkt neben uns wohnt. Sie und ihr Freund hatten während der Show ihre Sachen in ihr Zimmer getragen. Martin studiert auch hier und ist gleichzeitig bei der Army. Gemeinsam mit Nicole unterhielten wir uns noch bis spät in die Nacht und konnten viele Gemeinsamkeiten feststellen. Auch das Interessen gegenüber einander und den anderen Kulturen scheint bei allen da zu sein, weshalb ich zuversichtlich bin, dass wir eine gute Zeit gemeinsam haben werden!
Samstags hatten wir einen weiteren, diesmal letzten Orientierungstag, welcher sich hauptsächlich darauf konzentrierte sich mit Menschen zu treffen, die das gleiche Hauptfach haben. Mittags gingen Lena und ich eine kleine Runde in der Stadt von Oneonta joggen und fanden einen kleinen Park, den wir durchquerten. Außerdem wurden wir auf eine Seite aufmerksam gemacht die „Ratemyprofessor“ heißt, auf der die Student*innen ihre Erfahrungen teilen konnten, die sie mit den jeweiligen Lehrenden gemacht haben. Ich habe meine Dozierenden daraufhin auch etwas recherchiert, wobei die ein oder andere Überraschung auf mich wartete… Ich werd’s mir nun selbst erstmal anschauen und auf das Beste hoffen😅. Abends sahen wir uns eine Vorführung eines Illusionisten an, der beeindruckende Tricks machte. Beispielsweise zauberte er eine Taube aus einem Tuch, konnte eine willkürliches Wort erraten, welches eine freiwillige Person aus Publikum auf ihrem Handy suchte oder rief eine willkürliche Nummer an mit Nummern aus dem Publikum an, woraufhin ein Mann den Anruf annahm der die gleiche Spielkarte abhob und am gleichen Tag Geburtstag hat wie ein Freiwilliger zuvor aus dem Publikum.
Sonntags hatten wir hauptsächlich frei, weshalb wir nach dem Frühstück mit dem Bus zum Walmart fuhren, um ein paar Dinge zu besorgen. Abends fand ein traditionelles Event statt, um die neuen Studierenden zu begrüßen und zwar das „Pass through the pillars”, dabei läuft man durch die Säulen durch, welche an das erste Universitätsgebäude von Oneonta erinnern. Als neuer Student durchläuft man diese in der einen Richtung und als „Graduate“ durch die andere Richtung. Alle Studenten trugen ihr rotes Shirt und wurden bejubelt beim durchlaufen der Säulen. Danach konnte man zwischen den Gebäuden ein paar Ballspiele spielen oder eine Kleinigkeit essen, um nun den offiziellen Beginn des Unterrichts einzuleiten…
Ich weiß noch nicht, ob ich dafür bereit bin😅
Starbucks Drink
Foto mit dem Maskottchen „Red“
Eigenes Ökosystem im Biologiegebäude
Lernplätze in der Fitzelle hall
Rehe auf dem Campus
Eine der vielen Sporthallen
Milne Bibliothek
Der Quad = Sitzmöglichkeiten zwischen den Gebäuden
Fine Arts Gebäude
Geburtstagskuchen für Bernhardt
Wrap von der wrap bar mit selbst gewählter Füllung
Downtown Oneonta
International Gruppe in einer der Collgebars in Oneonta
Orientationdays - viele Präsentationen mit sehr vielen Informationen
Bubble soccer
Internationals und Nicole (unsere Nachbarin)
„Don’t drink the punch”
Auftritt des Hypnotiseurs
Mein sketchbook
Omelett mit selbstgewählten Zutaten
The pond
Auftritt des Illusionisten
„Pass through the pillars“ Ritual für alle neuen Studierenden
Classes Tag 15 bis 19:
Montags begannen schließlich die Vorlesungen, da Lena und ich allerdings montags keine Kurse haben, konnten wir entspannt aufstehen und frühstücken gehen. Mittags wurde gegenüber von der Bibliothek ein „Picknick“ aufgebaut, was allerdings eher das normale Mittagsbuffet im Freien unter einem Zelt, mit roter Dekoration überall und einem DJ war. Den restlichen Tag machte ich etwas Sport und abends schauten Lena und ich noch einen Film in unserem Zimmer.
Dienstags begannen dann schließlich auch meine Vorlesungen. Zunächst hatte ich einen „Watercolor painting“ Kurs. Ich war bereits sehr voreingenommen, da ich tage zuvor eine Seite gefunden habe die „Ratemyprofessor“ heißt, dort können die Student*innen der Uni Punkte und Kommentare hinterlassen, um ihre Meinung zu gewissen Professor*innen zu teilen. Auf dieser Seite wurde meine Dozentin sehr schlecht bewertet, weshalb ich schon Tage vorher über einen Kurswechsel nachgedacht habe. Die Veranstaltung war dementsprechend sogar recht okay, allerdings wollte sie dass wir uns die Materialien für 220$ beschaffen und war zudem sehr egozentrisch. Mein nächster Kurs war der Kurs den ich als alternative Option herausgesucht habe. Dies ist ein Zeichenkurs. Dem Professor hatte ich bereits Mails geschrieben, um zu klären ob er mich nachträglich aufnehmen könne. Kurz vor dem Kurs hatte ich mich deshalb persönlich vorgestellt und er meinte nur „Welcome on Board“, woraufhin ich mich direkt wohler fühlte. Er führte in der ersten Stunde zunächst einen Monolog darüber, dass er mit dem Schulsystem und dem Notensystem nicht ganz im reinen ist, da er das Gefühl hat, dass Menschen die nicht in das Raster passen, aussortiert werden und nicht gefördert werden. Außerdem findet er den Druck den Noten auf Studierende ausüben sinnlos, da der eigentliche Zweck der Bildung in den Hintergrund rückt.
Daraufhin hatte ich einen Psychologiekurs mit einer super netten Dozentin, die sogar ein bisschen deutsch sprechen kann aufgrund ihres deutschstämmigen Ehemannes. Ich hatte bereits in vorherigen Blockeinträgen von Bernhard, dem anderen deutschen Studenten, erzählt. Er wohnt in einem Gästezimmer von meiner Psychologiedozentin. In dem Kurs lernte ich außerdem ein weiteres deutsches Mädchen kennen, namens Klara. Sie verbringt nun einen Monat hier, da ihr Vater einer der Dozentin an der SUNY Oneonta ist.
Schlußendlich hatte ich noch einen Mathekurs indem wir direkt inhaltlich mit der Mengenlehre anfingen. Glücklicherweise starteten wir mit den Basics, sodass ich inhaltlich keine Probleme hatte und mich voll und ganz auf die neuen Worte konzentrieren konnte.
Danach hatte ich es endlich geschafft! Lena, Nicole und ich gingen Abend essen, wobei Nicole einige deutsche Begriffe (z.B. Eichhörnchen) von uns erhielt die sie versuchen sollte auszusprechen, was ganz schön witzig klang. Abends hatten wir eigentlich vor etwas durch die Stadt zu ziehen, da diese Woche die Recruitment Woche der studentischen Verbindungen ist, wobei einige Parties in den Frat Häusern stattfinden sollen, allerdings begann es ziemlich stark und lange zu regnen, weshalb die Pläne auf Donnerstag verschoben wurden.
Mittwochs war wieder ein freier Tag, da die mittwochs Veranstaltung ausfiel. Dafür war mein Donnerstag wieder voller Unterricht. Abends zogen Klara, Lena, Nicole und ich dann los um eine Frat Party zu suchen. Nachdem wir etwas umher geirrt sind, trafen wir vier amerikanische Mädchen. Eine davon war Lara. Sie besucht den gleichen Kunstkurs wie ich, weshalb wir uns ihnen anschlossen. Am Haus angekommen, waren wir zunächst verwundert, da wir kaum Musik hörten, allerdings wurden wir in den Keller hinabgeführt, wo uns schon eine schwüle Luft entgegen kam. Während der Orientierungswoche wurde uns mindestens fünfmal gesagt, dass wir nicht den Punch trinken sollen, allerdings gab es bei fiesere Party keine Wahlmöglichkeit, weshalb ich komplett darauf verzichtete. Die amerikanischen Mädels schien das allerdings nicht zu stören. Nachdem wir ein wenig getanzt hatten, traten wir den Heimweg an, wobei es hier mit etwa 7 Grad schon sehr kalt geworden war.
Freitags machten wir einen kleinen Ausflug nach Cooperstown, weil Klara das Auto ihres Vaters leihen konnte. Dies ist eine Stadt, die etwas größer ist als Oneonta und ein Ferienziel für viele aus New York City ist, da es sehr idyllisch ist mit einem anliegenden See. Dort besuchten wir auch das „erste Baseball Stadion der USA“, das Cooperstown als Hall of Fame des Baseball bekannt ist. Außerdem packte ich heute meine Koffer, das wir (Lena, Risa und ich) die nächsten Tage über den Labor day in Boston verbringen werden, weshalb uns morgen eine sehr lange Busfahrt bevor steht. Abends gingen wir mit den anderen internationalen Studentinnen auf eine Frat Party, die wir allerdings recht schnell wieder verlassen mussten, da einer der Mitglieder meinte, dass bald eine Sorority eintrifft und dass alle Frauen deshalb gehen müssen. Deshalb wars dann recht schnell wieder vorbei🤪
Meine Oneonta Trinkflasche
Das „Picknick“ zur Feier des ersten Semestertages für alle Studierende
Morgendlicher Blick aus unserem Dorm
Eines der kulinarischen Abendessen
Desert Theke
Straße in die Downtown von Oneonta
Fahrt nach Cooperstown der vier Deutschen😅
Blick auf den Otsego Lake in Cooperstown
Erstes Baseball Stadion der USA
Straße in cooperstown
Hafen am Otsego lake
Football hall of fame
Boston Tag 20-22:
Lena, Risa (japanische Auslandsstudentin) und ich entschieden das verlängerte Wochenende wegen des Labor days für einen Ausflug nach Boston zu nutzen, weshalb wir Samstag den Bus nach Albany nahmen. Dort hatten wir einen geplanten drei ständigen Zwischenstopp, der sich allerdings um eine weitere Stunde verzögerte. Weitere vier Stunden später waren wir dann endlich an unserem Ziel angelangt. Von der South Station liefen wir ca 20 min durch die Stadt um zu unserem Hotel zu gelangen, welches in der Nähe des Hafens liegt.
Am nächsten Morgen wachten wir schon sehr früh auf, um den Tag komplett nutzen zu können. Nachdem Frühstück im Hotel suchten wir erneut die Subway Station auf, um Harvard Campus zu gelangen. Dort liefen wir eine Weile an den roten Steinhäuser vorbei und durch die anliegenden Straßen bis hin zum MIT ( Massachusetts Institut of Technology). Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Charles River und die Skyline von Boston. Daraufhin besuchten wir das Zentrum von Boston und liefen den Freedom Trail, der an 17 historischen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt und vor allem an die Revolten gegen die Sklaverei erinnern soll. Daraufhin besuchten wir den Quincy Market, welcher eine große Variation multikultureller Essensmöglichkeiten bietet, und machten eine Pause im Columbus Park mit Blick auf den Hafen.
Nach einer Pause im Hotelzimmer machten wir uns erneut auf den Weg ins Zentrum, um auf dem Qunicy Market Abendessen zu holen. Danach setzen wir uns an den Fan Pier und beobachteten den Sonnenuntergang.
Am nächsten Tag regnete es leider die ganze Zeit, weshalb wir nachdem wir das Boston Tea Party Ship besuchten in eine Shopping Mall gingen. Außerdem kosteten wir ein Cannoli, welches hier als italienische Spezialität in Boston bekannt ist. Daraufhin traten wir mit dem Bus und anschließend mit einem Uber (sehr kurvig und langsam) die Heimreise an, um mitten in der Nacht wieder auf dem Campus anzukommen. Boston war insgesamt eine super schöne, saubere Stadt, die eine sehr entspannte Atmosphäre ausstrahlt durch die roten Steine, die Bepflanzung und die multikulturellen Einflüsse, die überall spürbar sind.
Albany Zwischenstopp
Bus Terminal Boston
Hotelzimmer Boston
Aussicht von unserem Hotelzimmer
Lena, ich und Risa
Unser Weg vom Hotel in die Stadt
Statue des Harvard Gründers
Harvard University
Harvard Library
Street Art in Boston
Massachusetts Institut of Technology
Skyline von Boston
Freedom Trail
Massachusetts State House
Quincy Market
Hummer als Spezialität in Boston in unterschiedlichsten Varianten
Fan Pier Park
China Town
Boston Tea Party Ship
In der Nähe des Quincy Markets
Trinity church
Cannoli I’m Quincy Market, eigentliche Spezialität aus Italien
Normaler Uni Alltag Tag 23- 28
Montag abends sind wir schließlich nach der Bus und Uber Fahrt mitten in der Nacht am Campus angekommen, weshalb nicht all zu viel Zeit zum Schlafen übrig blieb, da wir dienstags wieder Unterricht hatten. In allen meinen Kursen sind wir nun bereits in die Themen eingestiegen und haben schon eine große Menge Aufgaben erhalten, weshalb ich die letzten Tage kaum mehr gemacht habe als gelernt und Sport gemacht. Meine erste Mathehausaufgabe habe ich bereits mit 100% bestanden, also Tritontoi, dass alles so weiter geht!☺️
Außerdem haben sehr viele Studierende sich mit Corona angesteckt, da während des Labor Day Wochenendes ein großes Konzert von Offset auf dem Campus stattgefunden hatte. Deshalb werde ich in den nächsten Tagen auch die überfüllten Events meiden, da ich nicht riskieren möchte in einem Raum zu zweit für mindestens fünf Tage isoliert zu sein.
Mit der International Gruppe sind einige Ausflüge (Albany, Oneonta Museum, Cooperstown, Kürbis aushöhlen) geplant und auch Lena und ich haben noch weitere Reiseziele von denen ich auf jeden Fall weiterhin detailliert berichten möchte.
Bis dahin werde ich immer mal wieder Updates geben und Bilder einfügen und mich ansonsten auf meine Kurse konzentrieren. An dieser Stelle möchte ich mich bei euch bedanken, dass ihr euch so sehr für meine Erlebnisse interessiert und euch die Zeit nehmt meinen Blog zu lesen!🤍
Freitags nahmen wir an einer Gedenkfeier für die Verstorbenen des 9/11 Attentats Teil bei der vor allem an sieben ehemalige Studierende der SUNY Oneonta erinnert wurde, die zum Opfer gefallen sind. Unsere Zimmernachbarin, Jules, sorgte in einem Ensemble für die musikalische Begleitung. Die ganze Veranstaltung fand an einem Gedenkmal auf dem Campus statt um die die Honor Guard ein- und auslief.
Mittags trafen wir uns mit unsere Peermentorin in einem Café in der Stadt von Oneonta. Dort kostete ich erstmals ein Pastrami Sandwich, welches sehr zu empfehlen war. Abends besuchten Lena und ich eine Abwasch Party auf dem Campus bei der ein Beach Film ausgestrahlt wurde, Beachvolleyball wurde gespielt, außerdem gab es ein „Rodeohai“ mit aufblasbaren Palmen. Zudem konnte man sich Airbrushtatoos machen lassen und ein live Entertainer sang Musik und verteilte Strohhüte und Hawiiketten.
Samstags besuchten wir zwei Secondhandshops auf der Mainstreet von Oneonta und besuchten ein Fußballspiel unsere Collegemannschaft gegen ein anderes Collegeteam, die sie mit 3:2 besiegten.
Insgesamt fühle ich mich inzwischen sehr gut angekommen und finde mich hier sehr gut zurecht natürlich wird mir hier eine komplett andere Welt geboten und ich habe oft das Gefühl als würde ich träumen, weil die Zeit unglaublich schnell vergeht und jeden Tag so viele neue Eindrücke auf mich einprasseln auch wenn zu Beginn des Tages überhaupt keine Termine bevor stehen.
Oneonta Hoodie
Drawing lesson - Schattierung von Kugeln
Hausaufgaben
9/11 Gedenkfeier
Gedenkstätte 9/11 auf dem SUNY Campus
Pastrami Sandwich
Fried Plantain = gebratene Banane
Beach Party
Air brush tattoo bei der Beach Night
Leuchtende Dorms in den Residence halls
Suny Oneonta Empfangsschild
Fußballspiel der SUNY Oneonta Collegemannschaft
Tag 29-35:
Ich habe meine erste Note erhalten für meine Kunsthausaufgabe. Es wurde ein A also eine 1🥰
Ansonsten war diese Woche nichts besonderes außer die normalen Vorlesungen, meine Fitnessstudiobesuche und Lenas und meine abendlichen Serien. Dienstags besuchten wir den Deutschkurs von Bernhard was wirklich sehr aufregend war, da er den Studierenden die Sprache ohne jegliche Vorkenntnisse vermittelt. Dabei wurde mir erstmals vor Augen geführt wie kompliziert die deutsche Sprache wirklich ist durch die unzähligen unregelmäßigen Ausnahmen. Allerdings war ich sehr beeindruckt von den Kenntnisständen der Studierenden und vor allem von der Lehrtätigkeit von Bernhard, da er für jede Irregularität in der Sprache eine Begründung hatte und weil er die Stunde sehr gut strukturierte.
Freitags gingen wir außerdem erneut mit unserer Mentorin in der Stadt von Oneonta essen. Diesmal besuchten wir das Yellow Deli. Es ist ein kleines, eher altertümliches Lokal mit einem Flaschenzug um das Essen aus der Küche im Keller in den ersten Stock zu transportieren. Auch die Kellner dort erinnerten mich ein wenig an das Amish Folk. Ich kostete eine Kartoffelsuppe und den Cream Cheese Pie mit Erdbeeren. Es war wirklich sehr lecker!
Abends besuchte ich ein Konzert einer Collegeband und daraufhin eine Bar indem wir Sakebombing machten, was bedeutet dass wir ein Bier erhielten auf dem Essstäbchen balancieren mit einem Shotglas Sake, japanischer Pflaumenschnaps, und man muss so lange auf den Tisch hauen bis der Schnaps in das Glas fällt.
Danach besuchten wir eine Sportbar und den einzigen Club in Oneonta. Ein paar unserer Gruppe aßen daraufhin die hier bekannte „Cold cheese pizza“, die anscheinend sehr lecker schmeckt, wenn man genug getrunken hat.🤷🏼♀️😅
Samstags war in Oneonta das City of the hills festival, was im Prinzip ein Straßenfest ist bei dem einige kleine Stände auf der Mainstreet aufgebaut wurden mit lokalen Künstlern und Händlern. Dieses besuchten wir mittags, gleichzeitig fand auf dem Campus das Parents Weekend statt bei dem viele der Eltern der Studierenden auf den Campus zu Besuch kamen.
Abends besuchten wir eine Bar mit einer Drag und Burlesque Show, auch als Teil des Festes. Als Teil der Dragshow Performer Lester, der Sekretär des International Office. Es war super witzig wie die Künstler tanzten und ihnen vom Publikum Geld zu gesteckt wurde.
Sonntags fand die Club Expo statt. Dort haben sie alle Clubs bzw Organisationen vorgestellt denen man beitreten kann. Dabei gab es neben den Fraternities und Sororities unzählige Clubs im Bereich Kultur, Sport, Kunst usw. in die man sich eintragen kann, um über deren Treffen und Events informiert zu werden. Ich habe mich für den International Club, Asian culture club, chess club, outdoor adventure club und photography club eingeschrieben.
Mein übliches Frühstück
Online Unterricht wegen zu vielen COVID Fällen in Psychologie
Yellow Deli
Cream Cheese Pie with strawberry
Sake bombing
City on the Hills festival
Drag show
Club expo
Tage 36 - 42:
Diese Woche war zunächst nichts besonderes. Ich hatte meine vier Kurse und musste auch schon einiges dafür lernen, während sich draußen mit starken Regenfällen der Herbstanfang bemerkbar machte. Ab dieser Woche treffen Lena und ich uns nun wöchentlich mit einem Student, der freiwillig mit uns an der Verbesserung unseres englischen Vokabulars arbeitet. Er ist super nett und hatte auch sehr ausgefallene Ideen. Wir mussten beispielsweise eines unserer Lieblingsrezepte mit ihm auf englisch teilen. Donnerstags feierten wir in den Geburtstag von einem der koreanischen Mädchen hinreiben.
Fun fact: In Südkorea ist man bereits 1 Jahr alt, wenn man auf die Welt kommt. Das bedeutet, dass sie 25 wurde aber eigentlich erst 24 ist.
Donnerstags gingen wir deshalb auch aus gegebenem Anlass in eine Bar in der wir uns nach ein wenig Bedenkzeit dazu überwinden konnten, Karaoke zu singen. Wir bestärkten uns gegenseitig so lange bis wir uns letztendlich für einen Song eintrugen und gemeinsam den High school musical song „Breaking free“ trällerten.
Freitags gab es eine Study abroad fair bei der wir als exchange students unsere Erfahrungen mit AmerikanerInnen teilen, die interessiert sind ein Auslandssemester zu machen. Erstaunlich viele der Studierenden kamen zu uns und informierten sich über die deutschen Auslandsprogramme. Daraufhin hatte ich eines der ersten Clubmeetings für Fotografie und danach ein Meeting vom International Organization und Asian Language Club bei dem eine der Süd Koreanerinnen ihr Land vorstellte und es danach sogar selbstgekochtes koreanisches Essen gab.
Samstags machten wir mit der International Gruppe einen Ausflug nach Albany. Dort besuchten wir zunächst ein Museum über die Native Americans, die speziell in New York State lebten bzw leben. Diese Gruppe heist Iroquois. Das Museum bestand aus vielen Kunstwerken der indigenen Bevölkerung und war sehr interessant durch die architektonische Gestalt des Gebäudes selbst. Ich konnte mir viele unbekannte Dinge lernen wie zum Beispiel deren Sage über die Entstehung der United States bzw „Turtleisland“ wie sie den US nennen. Daraufhin besuchten wir eine große Shopping mall in der wir zwei Stunden Zeit hatten durch die Shops zu gehen und Mittags zu essen. Daraufhin besuchten wir ein weiteres Museum, das New York State Museum, welches durch die vielfältigen Unterbereiche einen Einblick in die Vielschichtigkeit der Kultur des New York States ermöglichte. Danach machten wir einen letzten Stop in einem asiatischen Supermarkt. Abends luden uns unsere Peermetoren, Sam und Maddie in ihr Apartment außerhalb des Campus ein indem wir den Geburtag von Yaebin und Kento (vorträglich) gemeinsam feierten.
Sonntags hatte ich dann Schlückchen einiges zu tun, um mich auf die darauf folgende Woche vorzubereiten.
Tuesday Trivia- Kahoot! Spiel
Amerikanischer Schokoriegel
Unser Spiegel is kaputt gegangen
Selbstdekorierter Cheesecake
Fast alle internationals
Long island icetea
Präsentation über Korea
Rib eye steak, kimchi fried rice and Scalian pancakes
Tage 43-49:
Es ist verrückt wie die Zeit verfliegt…
Es fühlt sich an als wäre ich gerade einmal zwei Wochen hier, dabei sind schon ganze 45 Tage vorüber. Aber ich schätze das ist ein sehr gutes Zeichen, denn ich fühle mich hier auch super wohl und willkommen. Auch mit den anderen Internationales könnte der Kontakt nicht besser sein. Ich treffe mich regelmäßig mehrmals die Woche um ins Fitnessstudio zu gehen, in der dining hall Essen zu gehen oder in der Bibliothek zu lernen.
Montags trafen wir uns alle gemeinsam in einem Lokal an der Mainstreet, Yellow Deli, um Kentos richtigen Geburtagstag zu feiern. Das Lokal ist ein wenig verrufen, da gesagt wird dass die Besitzer einem Kult zugehörig sind. Ich kann nur sagen, dass das Essen super lecker ist und auch die Personen sehr nett sind und niemandem etwas aufdrängen wollten, sondern sogar mit Musikinstrumenten und Gesang Kento ein Geburtstagsständchen gehalten haben und ihm ein kostenloses Kuchenstück überreicht haben.
Dienstags und Mittwochs war wieder voller Lernen und Kursen, da ich donnerstags meinen ersten Test in meiner Mathevorlesung anstehen habe. In dem Kurs den alle internationals besuchen, waren mittwochs vier amerikanische Studierende, da die wir alles fragen konnten was wir wollten. Wobei über sehr spannende Themen gesprochen wurden wie zb welche Länder sie bisher bereist haben, wo sie während ihrer Collegezeit die meisten Freunde kennengelernt haben, etc.
Donnerstags hatte ich mein erstes Quiz in Mathe, was allerdings nicht der Rede wert war, das schließlich nur 4 Fragen gestellt wurden. Abends gingen Lena, Kento und ich in eine Bar um Auftritte von drei Collegebands zu hören.
Freitags brach Lena dann schon sehr früh auf, um nach New York zu gehen. Ich hatte eine Tutorstunde bei Nathaniel in der wir einige Vokabeln besprachen, die im alltäglichen Leben wichtig sind.
Nachmittags kamen Mama, Papa und Lisa mit ihrem Leihwagen auf dem Parkplatz gefahren. Ich zeigte ihnen den Großteil des Campus, stellte ihnen Denise, Matt und Lester vor, die alle im International Office arbeiten und zeigte ihnen mein Dorm. Der Campus war übrigens sehr sehr leer, da die meisten Studierenden über das verlängerte Wochenende nach Hause gefahren sind. Sie hatten mir Winterklamotten und deutsche Schokolade mitgebracht. Abends gingen wir gemütlich im Autumn Café essen und ließen den Abend ausklingen.
Samstags machten wir einen Ausflug nach Albany wobei ich endlich die Stadt ein wenig erkunden konnte. Diese war auch sehr leer, aber man konnte schöne Gebäude und Plätze besuchen. Auf dem Rückweg machten wir einen kleinen Stopp in Cooperstown, wobei wir die schon bunt gefärbten Blätter entlang des Sees bestaunen konnten. Abends testeten wir ein weiteres Restaurant auf der Mainstreet von Oneonta aus, namens Roots. Dies ist hauptsächlich eine Bierbrauerei, die allerdings auch kleine Tapas annietet.
Sonntags zeigte ich ihnen den Table Rock Hike, der einen schönen Ausblick über Oneonta frei gibt. Nachmittags trafen Lisa, Kento und ich uns in meinem Zeichenraum, um ein wenige Kunst gemeinsam zu machen und daraufhin in einem thailändischen Lokal Abend zu essen.
Chilli Suppe im Yellow Deli- mit baked beans und meat
Kentos Geburtstagsessen
Postkarten von Lisa und Oma
Nächtliches Lernen in der Bibliothek mit Risa
Ankunft von Mama Papa und lisa
Essen I’m autumn cafe
Platz in albany
Squirrel
Cooperstown
Roots Bier Brauerei
Table rock hike
Nächtliches Lernen in der Bibliothek mit Risa
Essen im thailändischen Lokal
Sonnenuntergang in Oneonta
50- 56 Tage:
Montags machten Papa, Mama, Lisa und ich uns auf den Weg nach Ithaka, was ungefähr zwei Stunden von Oneonta entfernt ist mit dem Auto. Dort schauten wir uns den Wasserfall an der ungefähr von einer 40 Meter hohen Steinwand runterstürzt. Dort liefen auch zu einem der finger lakes und saßen eine Weile am Ufer.
Daraufhin liefen wir ein wenig in der Innenstadt von Ithaka herum und machten einen weiteren Zwischenstopp in Binghampton.
Danach aßen wir in einem indischen Restaurant in Oneonta zu Abend.
Dienstags verbrachte ich den Vormittag damit zu lernen, da am Donnerstag meine erste Prüfung anstehen wird. Nachmittags spazierten wir noch ein wenig durch die Straßen von Oneonta und gingen zum krönenden Abschluss noch einmal zum Autumn Café.
Mittwochs blieben Mama, Papa und Lisa zum Frühstück in der Dining hall und machten sich dann auf den Weg zurück zum Flughafen in New York. Nachmittags machten wir einen kleinen Spaziergang vom College Camp aus wobei uns der Fakultätsvorstand von Geographie einen Einblick in die Natur von Oneonta bot.
Donnerstags hatte ich erneut einen Mathetest und eine Psychologieklausur. Mathe war sehr einfach. Psychologie allerdings hatte es in sich da es 50 Multiple Choice Fragen waren in denen das theoretische Wissen an Beispielen angewandt wurde. Lena und ich durften allerdings glücklicherweise ein Wörterbuch verwenden und außerhalb der regulären Zeit in dem Büro der Dozentin schreiben, so dass wir genug Zeit hatten.
Freitags machten Lena und ich einen Herbstspaziergang über den Campus und gingen abends zur Bingonight. Wobei ich leider nichts gewonnen hatte, aber es trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat.
Samstags schauten wir ein wenig bei einem Softballspiel der Frauen zu und einen kurzen Moment auch beim Lacrosse Spiel. Abends trafen wir uns mit Freunden in einer Bar und gingen daraufhin noch in den Club und in deren Apartment, wobei wir auf jackbox.tv Spiele spielten und daraufhin bis spät in die Nacht Lieder sangen, während die Jungs Gitarre spielten.
Sonntags machten wir daraufhin einen sehr entspannten Tag ohne uns einen Wecker zu stellen und ohne Pläne. Das das Wetter mitspielte beschlossen wir noch einmal den Table Rock Hike zu laufen. Es war total spannend zu sehen wie man bereits den Unterschied einer Woche an der Verfärbung der Blätter bemerken konnte.
Taughannock Falls
Binghampton
Café Lounge in Oneonta
Fahrt zum College Camp
Naturkundeunterricht im Wald
Bingo night
Softball game
Lacrosse game
Apple Cider Donut von Nicole
Tage 57-63:
Montag morgens bin ich um 7:30 durch meinen Wecker wach geworden, habe ich meine Notenübersicht von der PH reingeschaut und habe festgestellt, dass ich nun endlich meinen Bachelor als offiziell abgeschlossen betrachten kann!🥳 Ansonsten verlief der Tag sehr normal: ich ging ins Fitnessstudio, daraufhin gingen Lena und ich frühstücken, ich ging eine Weile in die Bibliothek um zu lernen, dann fuhren wir mit dem Bus zum Walmart um dort knappe 2 Stunden alle Produkte auf unserem Einkaufszettel (da wir am darauf folgenden Tag Kässpätzle und Bratapfel mit Vanillesauce kochen wollten) zu finden und abends bestellten wir uns online Halloween Kostüme.
Dienstags hatte ich wie üblich meine drei Kurse. Abends liefen wir in die Stadt um zu Angie’s Apartment zu kommen, da sie uns ihre Küche und all ihre Küchenutensilien zur Verfügung stellte. Die Spätzlesmaschine hatten wir bestellt und die Zutaten konnten wir ziemlich ähnlich zu den original Produkten im Walmart finden bis auf das Vollkornmehl und einen „Monterey“ Käse. Trotz allem waren wir sehr zufrieden mit Endresultat und servierten es Angie und Kento, die uns zu mindest auch zu verstehen gegeben haben, dass es ihnen sehr schmeckt. Auch Jules und Nicole richteten wir einen Portion hin und brachten sie ihnen ins College zurück, da sie beiden noch sehr lange Unterricht und eine Probe hatten. Auch die Beiden haben uns ausschließlich gutes Feedback für unsere Kochkünste. Jules meinte, dass es sie an die Nudeln in ungarischem Gulasch erinnert und Nicole sah Gemeinsamkeiten zu Mc and Cheese. Auch die Vanillesauce über dem Bratapfel war etwas was allen neu war.
Mittwochs hatten Lena und ich ein Treffen mit Laura, der Leiterin der Organisation „Literacy Volunteers“, welche die Tutoren stellt, um Sprachunterricht zu geben. Sie führte ein Assessment mit uns durch um unser Level einschätzen zu können und uns zukünftig passend fördern zu können, da Nathaniel, unser vorherige Tutor, uns an eine Tutorin mit mehr Erfahrungen abgegeben hat. Abends besuchten wir mit der International class den History Center von Oneonta in dem wir einige geschichtlichen Fakten erfuhren wie zum Beispiel dass Oneonta bis vor zehn Jahren noch eine Socker Hall of Fame hatte, die allerdings geschlossen wurde, da die Bereitstellung der finanziellen Mittel gestoppt wurden wegen zu wenigen Besuchern. Außerdem berichtete er von dem einstigen Bevölkerungsboom durch die vielen Railway Arbeiter.
Donnerstags habe ich mein Ergebnis für die Psychologieklausur bekommen. Es wurde sogar ein A-🥰. Auch meine beiden Mathetests habe ich mit voller Punktzahl abgeschlossen🥳. Also kann eigentlich der Zwischenprüfung nächste Woche nichts mehr im Wege stehen. Nachmittags ging ich wie jeden Donnerstag in die office hour meines Kunstprofessors. Das ist eine sehr hilfreiche Möglichkeit, um sich noch individuelleres Feedback einzuholen während man die Hausaufgaben der Woche erledigt. Diese Woche hatte er zusätzlich die Idee dass alle Studierenden die anwesend waren drei Charaktere, drei Adjektive und drei Verben aufschreiben, die willkürlich zusammengesetzt werden und die wir in je drei Minuten skizzieren sollen. Es war eine unglaublich herausfordernde Aufgabe, die aber viel Spaß gemacht hat und ein sehr gutes Training ist, um seine Vorstellung und Kreativität auszuweiten. Abends besuchten Lena, Nicole und ich das Black Oak, da Jules dort einen Auftritt mit ihrer Band hatte. Sie besucht dieses Semester eine Rock Klasse in der sich sechs Bands zusammen schließen mussten und an diesem Tag performen mussten und der Professor schließlich die Performanz bewertet. Es war super interessant, aber auch leider viel zu voll und zu eng, weshalb wir bereits nach Jules Auftritt wieder gingen.
Freitags packte ich mein Handgepäckkoffer fertig, um mich damit auf den Weg zur Trailway Haltestelle in Oneonta zu machen, das wir drei Deutschen (Lena, Bernhard und ich) die 9 stündige Busfahrt nach Montreal auf uns nahmen. Dort angekommen waren wir erstmal ziemlich überfordert mit der Situation, die wir in unserem Airbnb aufgefunden hatten. Es war ziemlich schmutzig und unordentlich. Glücklicherweise konnten wir recht schnell mit der Vermieterin Kontakt aufnehmen und alles klären. In der Zwischenzeit gingen wir bereits vor Richtung Vieux Port, um das Riesenrad zu bestaunen und uns in einer urigen Kneipe das Nationalgericht „Putin“ zu bestellen, was quasi Pommes mit Bratensauce und Käse ist.
Samstags hatten wir bereits sehr straffes Programm, um alle Sehenswürdigkeiten in unserer auf zwei Tagen begrenzten Zeit erkunden zu können. Angefangen haben wir mit Notre Dame, die wir auch von innen bestaunten. Danach besuchten wir das Van Gogh immersive, das eine Kunstausstellung ist und mit Lichtinstallationen Werke von Van Gogh zeigt, die sogar teilweise interaktiv mit den Besuchern agieren. Daraufhin kochten wir uns in unserem Apartment Nudeln mit Tomatensauce und ruhten uns ein wenig aus, um dann wieder genug Energie zu haben um das St. Jospeh Oratorium zu besuchen, von dort aus durch das wohl-situierte Wohngebiet zu pilgern und zur Abenddämmerung auf den Mont Royal zu gehen und die Aussicht zu genießen.
Mit müden Füßen, aber voller neuer Eindrücke gingen wir zurück in die Unterkunft.
Sonntags standen wir später auf um dann in einem Frühstückslokal brunchen zu gehen. Ich bestellte French Toast mit Ahornsirup, was unglaublich lecker schmeckte. Als wir aus dem Lokal raus liefen, bemerkten wir eine Menschenmenge, die auf der Straße in die selbe Richtung lief in die wir uns begaben. Nachdem wir einige hundert Meter mit ihnen gelaufen sind, konnten wir durch ein paar Hinweise auf deren einheitlichen Stirnbändern und dem Slogan auf einem Transporter, der vor der ganzen Truppe fuhr, herausfinden dass es sich um einen Marsch durch Montreal hielt, wie eine Art Citylauf. Wir begaben uns weiter auf die Jaques Cartier Brücke die uns auf eine der Halbinseln, Ilê St. Helen brachte. Dort besichtigten wir die Biosphere von außen und entspannten davor etwas in der Sonne. Bevor wir erneut aufbrachen, umrundeten wir die Insel noch ein wenig und genossen die Aussicht. Mit der Metro fuhren wir weiter zur Biosphere und dem Olympiastadion, welche durch den Olympiapark verbunden sind. Danach waren wir alle auch erstmal ziemlich kaputt, weshalb wir uns auf den Rückweg machten und hier erneut Nudeln mit Tomatensauce kochten. Nach genügend Pause brachen wir ein letztes Mal auf, um die Kneipe aufzusuchen, die wir bereits am ersten Abend besucht hatten und auf das Wochenende anzustoßen und noch einmal Putin zu essen.
Deutsches Essen kochen bei Angy
Kunstunterricht
Im black oak mit Lena und Nicole
Kneipe am ersten Abend
Poutine
Im black oak mit Lena und Nicole
Notre Dame
Vor Notre Dame
Van Gogh Museum
St. Joseph Oratorium
Auf dem Mont Royal
Brunchen mit Ahornsirup
Von der Jacques Cartier Brücke auf die Ilê St. Helen
Biosphere
Olympia Stadion
Biodome
Poutin mit Cider
Tage 64-70:
Montag sind wir schließlich wieder aus Montreal zurück gefahren. Das hieß 9 Stunden im Bus sitzen und irgendwie die Zeit tot schlagen. Das Überqueren der Grenze war unaufregender als gedacht. Eine recht nette Grenzkontrolleurin wollte neben dem Reisepass nur einen Blick auf unser I-20 Dokument werfen und Antworten haben auf die Fragen wo wir herkommen und wo wir uns aktuell in den USA aufhalten. Der Bus wurde während dessen sogar von Hunden durchsucht und auch unser Handgebäck im Bus wurde inspiziert.
Dienstags war recht unspektakulär, da man sich wieder im normalen Vorlesungsalltag zurecht finden musste und ich mich für meine „Midterm“, also die Zwischenprüfung im Semester, vorbereiten musste.
Mittwochs hatten Lena und ich ein Treffen mit unserer neueren Tutorin. Außerdem hielten wir einem Freund bei seinem Fotoprojekt indem wir seine Models waren😅 und wir schauten uns kurz ein Teil des Fußballderbys Oneonta gegen Cortland an, die eine Rivalität umfechten aufgrund des gleichen Maskottchens.
Donnerstags hatte ich dann schließlich meine Midterm in Mathe, die auch wirklich sehr gut verlaufen ist, da ich die Themen bereits in Deutschland hatte. Daraufhin waren wir im Walmart einkaufen und kochten beim Freunden Schnitzel mit Spätzle, was sich auch als voller Erfolg zeigte.
Freitags machten sich Kento, Bernhard, Lena und ich wieder einmal auf den Weg den Table rock hike zu laufen, um vermutlich ein letztes Mal die Herbstblätter zu bestaunen. Oben angekommen konnten wir sogar ein wenig Sonnenbaden. Danach hatte ich ein Treffen des Photography Clubs indem wir über die Einstellungen der Blende und Belichtungszeit sprachen und eine Einführung in die Fotografie im Fotostudio erhielten. Danach hatten wir den Asian language club indem Risa einen Präsentation über Japan vorbereitet hatte und es sogar japanisches Essen gab, welches wir probieren durften. Abends waren wir auf einer Party in dem Apartment eines Freundes von Bernhard eingeladen, in dem wir Bierpong spielten und danach noch in eine Bar gingen.
Samstags machten wir einen weiteren Fieldtrip nach Cooperstown. Dort besichtigten wir zunächst das Farmers museum. Es war sehr interessant aufgebaut, da es aus vielen Häusern bestand, die fast schon wie eine kleine Stadt für sich fungierten. In jedem Haus gab es Menschen, die unterschiedliche Berufe und Tätigkeiten der damaligen Zeit nachstellten und berichteten wie zb ein Apotheker, ein Druckmeister oder ein Bäcker. Während wir uns im Museum aufhielten, hat vermutlich ein Golfball des nahe gelegenen Golfplatzes unsere Windschutzscheibe getroffen und einen großen Sprung in der Scheibe verursacht. Danach haben wir einen kurzen Stopp im farmers market gemacht und durften uns dann frei in Cooperstown bewegen, um einen Platz zum Essen zu finden. Bernhard, Lena und ich wählten ein Diner im Zentrum des kleinen Ortes. Nach einer kurzen Pause in der Sonne am Rande des Sees brachen wir auch schon wieder auf, um zu einem Feld voller Apfelbäume zu gelangen. Dort konnten wir Äpfel pflücken, ein Kürbisfeld besuchen oder in ein Maisfeld laufen. Zurück auf dem Campus angelangt besuchten wir eine weitere Dragshow, die diesmal in einer Sporthalle des Colleges stattfand. Diesmal waren die Outfits der Dragqueens bereits an Halloween angelehnt. Abends schauten wir noch mit amerikanischen Freunden den deutschen Film (T)raumschiff Surprise an, der vermutlich nur für uns lustig war, da es keine englische Vertonung des Filmes gab, sondern ausschließlich englische Untertitel. Aber trotz allem würde ich es als ein gelungenen Abend bezeichnen.
Sonntags blieb schließlich für Lernen, Sport und einem Treffen, um unseren Thanksgiving Trip zu besprechen frei. Abends gingen wir zudem mit Nicole und ihrem Freund in einem asiatischen Lokal essen, was bis auf kleinere Zwischenfälle durch die Bedienung (3 volle Wasserbecher mit Eis über Lena und Nicole gekippt, die falsche Bestellung gebracht und die Bestellung von Nicole und Lena vermischt) sehr sympathisch und spaßig war.
Kanadische Grenze
Schnitzel und Spätzle gekocht
Table Rock Hike
Risas Japan Präsentation
Jiyeon und ich
Windschutzscheibe nach Golfball
See in Cooperstown
Dragshow
Essen gehen mit Nicole, ihrem Freund und Lena
Tage 71-77:
Der Montag schien schon schlecht zu beginnen, da Lena und ich beide verschliefen, weil mein Wecker auf stumm geschalten war und Lenas Handy über Nacht nicht geladen hatte und deshalb der Wecker ebenso nicht funktionierte… Trotz allem ging ich dann Sport machen und lernte ein wenig für meine Kurse. Außerdem besuchten wir einen Educationkurs in dem wir eingeladen wurden. Dort sprachen wir über diverse Disneyfilme und den Stereotypen von typischen Märchen. Abends hatten wir uns mit den anderen Internationals getroffen, die mit uns zu den Niagarafällen und nach Toronto über die Thanksgiving Feiertage wollen, um die Busse zu buchen. Dabei hatte sich dann je doch rausgestellt, dass nachdem Lena und ich unsere Tickets buchen konnten, keine weiteren Tickets mehr verfügbar waren… es bleibt also spannend wie die Planung weiter verlaufen wird.
Dienstags wachte ich morgens auf, um rauszufinden dass meine erste Unterrichtsstunde abgesagt wurde. Deshalb konnte ich die Zeit nutzen, um ein wenig zu lernen. Daraufhin hatte ich meine üblichen zwei Stunden. Abends sollten Lena und ich für eine Fotoprojekt eines Freundes als Models hinhalten, was tatsächlich sehr witzig war.
Mittwochs hatten wir wieder ein Treffen mit unserer Tutorin und besuchten danach den Thrift Shop auf dem Campus, der nach dem Konzept funktioniert, dass jeder so viel für die Produkte bezahlt, wie man will bzw. wie viel man zahlen kann. Danach kochten Bernhard, Lena und ich Käsespätzle für 20 Personen, also für alle Internationals und Peer Mentoren. Nach drei Stunden, 2 kg Mehl und 36 Eiern hatten wir schließlich eine riesige Auflaufform, die wir im Bus auf den Campus beförderten. Während unserer International Klasse aßen wir und bekamen dafür viel positives Feedback.
Donnerstags fanden wieder meine üblichen Vorlesungen statt. Dabei habe ich meine Midterm in Mathe mit voller Punktzahl zurück bekommen 🥳. Danach ging ich erneut in die Office Hour von meinem Kunstdozenten, dort saßen wir zu viert um Tische herum und warfen der Reihe nach Wörter in den Raum, die wir dann in jeweils drei Minuten skizzierten. Abends in der Dining hall gab es ein spezieller Themenabend bei dem es lateinamerikanisches Essen und Musik von einem DJ gab. Danach machten Lena und ich uns fertig, um auf unsere erste Halloween Party zu gehen. Mit anderen Internationals trafen wir uns in einer Bar auf der Mainstreet.
Freitags nahm ich zunächst bei einer Veranstaltung des Fotoclubs teil, bei der einige FuJi Kameras zur Verfügung gestellt wurden, die wir austesten durften. Mittags saß ich wie üblich in meinem Zimmer, als plötzlich eine Polizistin an meinem Dorm klopfte und mich fragte, ob ich Julia Frick sei. Daraufhin wollte sie wissen weshalb ich den Drucker am Donnerstag benutzt hatte. Da wohl donnerstags abends eine Person in unserem Gebäude rassistische Flyer ausgedruckt und aufgehangen hatte. Ich war in dem Moment mehr als nur nervös, doch zum Glück erhielt ich wenige Stunden später eine Mail, dass eine Person aus SUNY Albany identifiziert und verhaftet wurde…
Nachmittags wurden wir von unseren Peer Mentoren zum College Camp gefahren, wobei wir Kürbisse aushöhlten und schnitzen und dabei die Internationals von Hartwick kennenlernten. Abends gingen wir mit Nicole aus, die leider nicht in die Bars reinkam, weshalb wir sie zurück auf den Campus begleiteten, um dann noch für ein paar Stunden in den Club zu gehen.
Samstags machten wir tagsüber nicht viel außer ein wenig zu lernen. Als Engel verkleidet gingen wir zu einem Konzert im Teencenter, um daraufhin zu einer WG Party unserer Peermentoren zu gehen, die ihre ganze Wohnung dekoriert hatten und Essen und Trinken bereit gestellt hatten. Gemeinsam mit Freunden und den anderen Internationals feierten wir bis spät in die Nacht.
Sonntags wurde deshalb sehr lange geschlafen und tagsüber auch nicht viel geschafft außer am Pond in der Sonne mit einem Starbuckskaffee zu sitzen. Abends schauten wir mit Freunden den Horrorfilm „Midsommer“ an.
Käsespätzle für 20 Personen
78-83 Tage:
Montags war der eigentliche Halloween Tag, den wir damit verbrachten eine Parade auf der Main Street anzuschauen. Außerdem suchten wir unsere Hotels für Toronto und die Niagara Fälle heraus.
Dienstags hatte ich meine üblichen drei Vorlesungen und abends wurden wir von einer der Amerikanerinnen, Sierra, gefragt ob wir sie ins yellow deli begleiten zur Feier ihres Geburtstages.
Mittwochs hatten Lena und ich erneut unser Tutorium. Außerdem half ich einem von Bernhards Schülern sich ein wenig für seine Klausur vorzubereiten. Ab 19 Uhr hatte ich dann theoretisch schon Geburtstag, da es dann schon Mitternacht in Deutschland war. Als hier Mitternacht war wurde ich von allen Internationals und Jules und Nicole in der Lounge mit einem Kuchen und Geschenken überrascht.
Donnerstags hatte ich wieder meinen üblichen Unterricht und führte danach Telefonate mit zuhause. Abends feierten wir meinen Geburtstag im red jug, wobei ich die tshirt challenge machte (ich musste vier vodka Mischgetränke trinken und habe dafür ein tshirt gewonnen).
Freitags blieben wir lange im Bett liegen und feierten dann schließlich ein bisschen mit Jules ihren Geburtstag. Danach half ich Kento ein wenig beim Streichen seiner Wohnung.
Samstags fuhren wir zum Walmart, haben gelernt und uns abends mit Freunden getroffen, um erneut meinen Geburtstag mit einer Runde sake bombing zu feiern.
Sonntags wurde wieder gelernt und Lena und ich machten einen Spaziergang zur High school von Oneonta durch den Wilber park und an Bernhards Haus vorbei, wobei wir seine Hostmom antrafen, die uns vor ihrem Haus ein paar Fragen für die anstehende Psychologie Klausur am Dienstag klärte. Abschließend liefen wir bei Kentos Apartment vorbei und lernten weiterhin die Psychologieinhalte.
Tage 84-90:
Diese Woche war recht unspektakulär. Am Montag habe ich die meiste Zeit gelernt, da am Dienstag wieder eine große Psychologieklausur anstand. Montag abends waren Lena und ich für eine Lernpause auf der Mainstreet und haben zwei Runden Billiard gespielt. Dienstags waren meine üblichen Vorlesungen mit einem Besuch in Bernhards Deutschkurs und der Klausur, die wir wieder separat schreiben durften und ein Wörterbuch dabei haben durften. Außerdem begann die Basketball Saison mit dem “Battle of the hills” wobei Hartwick gegen Suny spielte und deutlich gewann.
Mittwochs plante ich ein wenig für die Reise nach dem Semester und abends planten wir als Gruppe die Thanksgiving Reise. Donnerstags ging ich nach den Vorlesungen mit Nicole, Jules und deren Freunden auf ein Konzert einer Collegeband, um danach den Abend noch im Yellow Deli zu beenden. Freitags stand nicht viel an außer ein wenig zu lernen, da ich die Psychologieklausur wohl noch einmal schreiben darf, da sie insgesamt sehr schlecht ausgefallen ist (keine A‘s oder B‘s) und die Professorin eingesehen hat, dass das wohl an der Klausur gelegen haben muss und sie uns deshalb eine Makeup exam anbieten wird.
Freitags fand der Asian Language club mit einem Event bei dem es verschiedene Stationen, die unterschiedliche asiatische Länder repräsentierten und unterschiedlichste Snacks aus diesen Ländern anboten, statt. Abends schauten Lena, Risa und ich einen Film in unserem Dorm an.
Samstags hatte unsere Fußballmanschaft, als Teil eines großen Turniers, ein Spiel, das wir teilweise anschauten. Sie haben 5:0 gewonnen🥳 Danach beschlossen Lena und ich eine kleine Wanderung zu dem Collegecamp zu machen. Es gibt einen sehr gut ausgeschilderten Weg dahin, der uns in zwei Stunden hin und wieder zurück brachte. Außerdem stellten wir unseren selbstgemachte Adventskalender für Jules, Nicole und uns beide fertig. Abends gingen wir noch in einer Bar Dart spielen.
Sonntags lernte und telefoniert ich. Abends haben wir mit Jules noch einen Filmeabend gemacht. Außerdem hat es heute das erste Mal geschneit❄️
Jaaa… ich glaube jetzt haben wir den Punkt erreicht an dem es nicht mehr wärmer wird😅 Nicole war sehr aufgeregt und rannte nach draußen vor unser Fenster.
Tage 91-98:
Ich habe heute alles gebucht für den Christmas Trip mit Jan nach Flordia.😍🥳. Ansonsten war heute ein sehr ruhiger Tag mit lernen in der Bibliothek, Mittagessen mit Lena, Kevin und Bernhard in Mills und unsere typischen Hallway Talks mit Nicole über diverse Problematiken bzw. Themen, die sie zu arg überdenkt. Abends gingen wir ans Hartwick College, da diese Woche die international education week ist, die heute mit einem Dinner bestehend aus Gerichten der verschiedenen Heimatländern angestimmt wurde. Das Event hieß „Taste the world“. Danach gingen wir mit Bernhard und Kento einem intermural basketball game zugeschauen bei dem Kevin mitspielte. Um ihn ein wenig zu ärgern, haben wir sogar Schilder für ihn geschrieben.
Dienstag hatte ich wieder meinen Vorlesungstag andem ich unter anderem die Make-up exam hatte, die auch tatsächlich ganz gut lief. Abends fing es ziemlich stark an zu schneien. In dieser Zeit liefen wir zur Lee Hall. Dort gab es erneut ein Thangsgiving Dinner, welches von unseren Internationals gekocht wurde. Als wir aus dem Gebäude rausliefen, lag bereits mind 5cm Schnee. Man sah bereits einige der Studenten im Schnee herum tollen und die Hügel herunter rutschen. Auch Nicole war sehr aufgeregt und machte einen Schneeengel direkt vor unserem Fenster und ich machte mit ihr eine Schneeschlacht auf dem Weg von der Dining hall zum Dorm.
Mittwochs lernte ich in der Bibliothek. Außerdem hatten wir in der American Discovery class Zeit an unserer Partnerarbeit zu arbeiten, die ich gemeinsam mit Miho durchführe. Außerdem hatten wir ein Peer Mentor Meeting mit Angela in einem neuen Restaurant auf der Mainstreet.
Donnerstags hatte ich meine drei Vorlesungen und ich bin in die Office Hour meines Zeichenkurses gegangen. Die dininghalls servierte zum Abendessen Thanksgiving side dishes wie z.b.: Stuffing, grüne Bohnen, Bröttchen, Mais, … Außerdem schauten wir das Frauenbaskettballspiel an bei dem die Kickliners (spezielle Form einer Cheerleadergruppe) unserer Universität einen Auftritt während der Halbzeitpause hatten. Danach beschlossen Jules, Nicole, Lena und ich zu einem Konzert in einer Bar zu gehen. Jules war bereits mit Freunden vorgegangen, die dann je doch bevor wir ankamen rausgeschmissen wurden, da eine der Freundinnen Alkohol dabei hatte. Deshalb waren schließlich nur Lena, Nicole und ich in der Bar, spielten Billard und hörten der Band zu. Zurück im Zimmer angekommen trafen wir Jules an und saßen bis tief in die Nacht in unserem Zimmer zusammen und redeten.
Freitags stellten wir im Photoclub pinhole Kameras in Erdnussbutterbehälter her, die wir dann draußen austesten. Im Asian Language Club wurden die Philippinen vorgestellt und es wurde traditionelles Essen serviert. Abends gingen wir erneut zu viert zu einem Konzert. Gemeinsam mit Jules zogen wir weiter ins Treehouse, was ein Veranstalter ist, welcher immer unterschiedliche Lokalitäten nutzt. Um daraufhin noch zu der Geburstagsfeier von Erin hinzuzustoßen mit der wir in einer weiteren Bar und im Club waren.
Samstags wurden wir von Bernhard und Kevin bekocht, die eine Buffalo Chicken Dip mit Chips servierten. Abends machten Lena und ich nur einen entspannten Serienabend. Ich ging gemütlich schlafen, um dann um drei Uhr nachts vom Feueralarm geweckt zu werden. Schnell schnappte ich meine Jacke und lief nach draußen. Dort durften wir ungefähr zwanzig Minuten in der Kälte stehen, während Polizisten und Feuerwehrleute das Gebäude durchsuchten. Jules war gerade erst von einer Party zurück gekommen, als der Alarm startete und amüsierte sich sichtlich über die Situation. Glücklicherweise machten die RAs eine der dininghalls auf, so dass wir im warmen warten konnten bis sich herausstellte, dass jemand in der Toilette geraucht hatte und die Zigarette in einen Mülleimer mit Klopapier geschmissen hatte.
Sonntags lernten wir Risas Freund kennen, der sie auf dem Campus besucht hatte und mit uns in die dining hall ging, danach half ich Kentos neuer Vermieterin ein Thanksgiving dinner für all die Internationals zu kochen. Wir bereiten einen Truthahn zu, machten Stuffing, Kartoffelbrei, Süßkartoffeln mit Marshmallows, Brötchen, Pumpkin Pie,… Abends kamen dann alle Internationals in ihr Haus und wir aßen bis jeder nicht mehr konnte.
International Thanksgiving mit selbstgekochten Gerichten
Erster richtiger Schneefall am 15. November
Deutschlandfarben
Immer noch Schnee am nächsten Morgen
Peermentor meeting in Nags
Kickliner
Adventskalender von Zuhause
Pine hole camera
Monique und Max
Rolls
Pumpkin pie
Stuffing
Risa
Tage 99-105:
Montags passierte nicht viel. Außer dass ich mit Lena zum Optiker auf dem Main street ging, da ihre Brille am Wochenende kaputt gegangen war. Ansonsten lernte ich nur und vervollständigte die Skizzenbuchseiten der letzten zwei Wochen.
Dienstags hatte ich Kunstunterricht mit drei weiteren Studierenden, da bereits der Großteil der Studierenden nach Hause gegangen ist für die Thanksgiving Break. Meine Psychologieklasse fand asynchron statt und meine Matheklasse fand zwar statt, aber nachdem nur zwei Personen aufgetaucht sind, entließ er uns nach zwei Minuten wieder. Ansonsten habe ich nur meinen Koffer gepackt, da es morgen an die Niagara Wasserfälle geht.
Mittwoch morgens schauten Lena und ich beim Frühstück die erste Halbzeit des Japan Deutschlands WM Spiels und wurden dann von Kevin an der Bushaltestelle abgeholt, der uns netterweise mit nach Utica nahm, da unser Bus von dort an die Niagara Wasserfälle losfuhr. Auf der Fahrt konnten wir über den Liveticker verfolgen, dass Deutschland verloren hat🥴😅
In Utica angekommen waren wir zunächst etwas verunsichert, da die angegebene Adresse nicht nach einer Bushaltestelle aussah, je doch kam der Bus auf die Minute genau an und sammelte uns ein. Nach einer ca. 5 stündigen Fahrt mit Zwischenstopp in Buffalo kamen wir auf der kanadischen Seite der Niagara Wasserfälle an. Nach einer witzigen Busfahrt mit einem Busfahrer, der tatsächlich schon mal in Deutschland war und uns von seinen Erlebnissen berichtete, bezogen wir das Zimmer. Das Hotel hatte uns ohne jeglichen Aufpreis ge-upgraded so dass wir zwei Doppelbetten hatten. Daraufhin liefen wir zu den Wasserfällen, wobei wir bereits unzählige Weihnachtslichter auf dem Weg entdecken konnten. Auch die Fälle erstrahlten in bunten Lichtern und sahen sehr eindrucksvoll aus. Außerdem liefen wir durch das Vergnügungsviertel „Clifton Hill“, welches gesäumt wird von Spielautomaten und Jahrmarktsattraktionen. Um Punkt null Uhr überraschte ich Lena mit einem Brownie, Luftballons und einem Happy Birthday Lied.
Donnerstags schauten wir uns die Wasserfälle zunächst vom Skylon Tower an, um daraufhin zum Welcome Center zu gehen und die Fälle von der Seite zu sehen. Danach beschlossen wir den Journey behind the falls zu machen, wobei wir tatsächlich in einen Tunnel gehen konnten hinter den Wasserfällen und ihn auch ein weiteres Mal relativ nah von der Seite betrachten können. Daraufhin liefen wir noch eine Weile am Ufer entlang und verbrachten einige Zeit in einer Wendy’s Filiale. Bis wir mit dem Flixbus für zwei Stunden nach Toronto fuhren. Im Hotelzimmer angekommen überraschten die anderen Lena mit einem Schokokuchen und Geburtstagsliedern. Gemeinsam gingen wir schließlich auch noch in ein Restaurant. Am nächsten Tag zogen wir zu fünft los, um zunächst zum St. Lawrence Market zu gehen und daraufhin zum Sugar Beach. Dort knickte Dayoung leider noch einmal ihren Fuß um, da sie in ein Loch im Strand trat nachdem wir ein Selfie gemacht hatten. In einer Bar aßen wir gemeinsam Poutine. Danach gingen Lena und ich alleine los, um eine Buttertart zu probieren, was eines der kanadischen Spezialitäten ist und besuchten den Dundas Square, welcher wie ein kleiner Timessquare in Toronto ist. Daraufhin trafen wir uns erneut mit den anderen, um gemeinsam auf der Torontoisland die Skyline zu bewundern und schließlich dort eine Stunde in der Kälte auf die Fähre zu warten….
Nach einer kurzen Pause im Apartment indem ich für uns alle Abendessen machte, gingen Lena und ich noch in den Distillery District, in dem bereits ein wunderschöner Weihnachtsmarkt geboten wurde. In kleinen Einkaufsgassen wurden Stände gestellt und alles mit Lichtern und Deko geschmückt. Zurück im Apartment verbrachten wir noch etwas Zeit mit den anderen bevor diese aufbrachen, um in Clubs zu gehen, was sich je doch nicht als erfolgreichstes Event entpuppte, das Dayoung ohne ihr Handy zurück kam und Julia ihr Geldbeutel verloren hatte.
Am nächsten Tag konnten wir schließlich erst um 12 aufbrechen, da die anderen ihre Sachen packten und abreisten und es nur einen Schlüssel für das Apartment gab. Wir liefen erneut zum St. Lawrence Market und gingen danach eine Khao Soi Suppe essen, die es tatsächlich sehr oft in Toronto gab, obwohl ich diese bisher nur im Norden von Thailand gefunden hatte. Abends besuchten wir den CN Tower, um über das nächtliche Toronto zu schauen. Danach gingen wir zu der Veranstaltung „Calvacade of lights“ neben der City Hall, was eine Weihnachtsveranstaltung war mit Christbaumerleuchtung und Schlittschuhshow. Es war unglaublich viel los.
Sonntags klingelte leider bereits um 6:30 Uhr der Wecker, da unser Bus um 8 Uhr nach Rochester losfuhr. In Rochester angekommen wurden wir netterweise von Kevin abgeholt, der nur zwanzig Minuten von dort entfernt wohnt und die Thanksgiving Break dort mit seiner Familie verbracht hatte. Gemeinsam mit ihm gingen wir in einem Diner eine Garbage Plate essen, was anscheinend ein traditionelles Gericht aus Rochester ist und tatsächlich widersprüchlich gegenüber seines Namens gar nicht so schlecht war. Daraufhin fuhren wir weitere 3,5 Stunden mit ihm zurück zum Campus, woraufhin ich ziemlich erschöpft schlafen ging.
Mainstreet
Kanadisches Geld
Weihnachtsbeleuchtung an den Wasserfällen
Clifton hill
Auf dem Skylon Tower
Am welcome center
Journey behind the falls
Rainbow bridge: Grenze Kanada USA
Lenas Birthday Kuchen in Toronto im Restaurant
Lina, Lena, Dayoung, Julia und ich
Sugar Beach
Plätzlesausstecher
Poutine
City hall
Yundas Square
Butter Tart
Toronto island
Winter Village
Cn tower
Khao Soi Suppe
Von Cn Tower aus
Weihnachtsbaumerleuchtung
Garbage Plate
Tage 106-112:
Ich habe mich sehr gefreut wieder zurück auf dem Campus zu sein, da ich vor allem vermisst habe um Jules und Nicole herum zu sein, vor allem in dem Wissen, dass uns nur noch drei gemeinsame Wochen bleiben…
Montags ging ich eine Weile mit Nicole in die Bibliothek um zu lernen und machte ansonsten nicht viel außer lernen. Auch Dienstag hatte ich meine üblichen Vorlesungen, telefonierte dann mit zuhause und lernte bis wir irgendwann zu viert in unserem Gemeinschaftsraum saßen und wie jedes Mal ohne es zuvor geplant zu haben einige Stunden da saßen und einfach nur redeten. Oh man… das werde ich am meisten vermissen…. Ich bin wirklich sehr froh die beiden hier kennengelernt zu haben!
Mittwochs traf ich mich mit Miho, um an unserer Partnerpräsentation zu arbeiten. Nach der üblichen Vorlesung und dem gemeinsamen Essen mit den meisten der Internationals, begleitete ich Nicole ein weiteres Mal in die Dininghall.
Donnerstags arbeiteten wir in Kunst an unserem großen Zeichenprojekt, welches wir in der letzten Semesterwoche fertigstellen werden. Abends gingen wir mit Jules und Nicole ins Black Oak. Nicole leihte mir einen ihrer Ugly Christmassweatern aus. Im Black Oak spielten wir Billiard und hörten der Jazz Band zu. Zurück im Dorm angekommen, schauten wir noch eine Weile Alvin und die Chipmunks. Freitags gingen wir zu viert zu Walmart, um Weihnachtsdekoration einzukaufen und zusammenpassende Christmassweater. Abends ginge wir zu einer Tanzaufführung von einer studentischen Tanzgruppe, bei der auch einer der Internationals bei einem Gastauftritt dabei war. Danach schauten wir mit Lina und Risa einen Weihnachtsfilm in unserem Dorm. Samstags backten wir mit Bernhard Weihnachtsplätzchen (Schokocrossies, Vanillekipferl, Ausstecher, Geleeplätzchen), da er am Donnerstag eine Weihnachtsstunde in seinem Deutschkurs halten möchte. Abends trafen wir uns mit weiteren Freunden, um nachträglich Lenas Geburtstag zu feiern. Dafür gingen wir Sake Bomben, in eine Bar und die restlichen 15 min der Öffnungszeit in den Club, da hier bereits alles um spätestens 2:30 schließt.
Sonntag morgens gingen wir gemeinsam mit Jules, Derek und Nicole in einem Diner frühstücken. Danach ging ich mit Kento zum TJmaxx und walmart, um erneut nach Ugly Christmassweater zu suchen, um daraufhin noch ein wenig zu lernen und schließlich unseren Raum zu dekorieren.
Zeichenhausaufgabe
Tage 114-119:
Montags und Dienstags verbrachte ich die meiste Zeit mit Nicole in der Bibliothek, um an unseren Abgaben zu arbeiten. Mittwochs musste ich eine Präsentation halten in dem Kurs mit allen Internationals. Danach schaute ich noch bei einem Soloauftritt von Jules zu. Donnerstags hatte ich meine letzte Vorlesung in Mathe. Außerdem besuchte ich die Abschlusstunde von Bernhards Deutschunterricht, die er mit einer kleinen Weihnachtsfeier, unseren selbstgemachte Plätzchen und deutscher Weihnachtsmusik feierte. Mein Zeichenunterricht fiel leider aus, da mein Professor Corona hatte, allerdings sollten wir selbstständig an unserem Projekt arbeiten. Abends gingen Nicole, Lena, Liam und ich ins Black Oak, um Jules und ihre Band mit unseren ugly Christmas Sweatern zu unterstützen. Freitags gingen wir mit Bernhard und Kevin aus und samstags waren wir bei Bernhard eingeladen, um Feuerzangenbowle zu trinken und den Film anzuschauen. Daraufhin trafen wir uns mit so gut wie allen Internationals und Freunden der Internationals im Tiger Asian, um mit allen 25 Personen in eine Bar und in den Club zu gehen. Wieder zurück auf dem Campus beschlossen wir selbstständig eine kleine Zeremonie zu machen indem wir durch die Säulen liefen, was die Tradition darstellt für alle Graduates.
Sonntags war ein sehr ruhiger Tag an dem ich ein wenig lernte und einem Film mit Risa und Lena schaute.
Tage 120-126:
Montags genoß ich den winterlichen Campus von der Bibliothek aus und lernte ein wenig für meine Abschlussprüfung in Mathe. Abends überraschten wir Jiyeon zu ihrem Geburtstag. Dienstags lief ich zur Poststelle um ein Paket aufzugeben. Mittags hatten wir außerdem eine Farewell party vom International office, welche bereits sehr emotional wurde, da ich jedem mein Abschiedsbrief gab und Denise ein paar Worte zum Abschluss sprach und Bilder zeigte. Danach trafen wir uns mit Kevin, da er mich um seine Hilfe gebeten hatte, um seiner Freundin ein Video zusammen zu schneiden. Abends war ich noch bis 1 Uhr nachts mit Nicole in der Bibliothek, wobei ich mit ihr spanisch lernte und wir alleine 90 Prozent in ihrem Quiz erzielten, obwohl wir zuvor mit zwei spanisch sprechenden Personen telefoniert hatten und um Hilfe gebeten haben. Als kurze Lernpause aßen wir in der Dining hall ein Eis.
Mittwochs ging ich mit Lina zum Walmart, um einen Geburstagskuchen für Dayoung zu besorgen. Nachmittags trafen wir uns für ein letztes peer mentor treffen bei Angy, wobei wir deutsche Plätzchen machten und eine koreanische Suppe kochten, sowie einen Weihnachtsfilm schauten. Nachts überraschten wir Dayoung, um mit ihr in ihren Geburtstag reinzufeiern. Donnerstags hatte ich schließlich meine Matheprüfung, worauf ich mich vormittags noch etwas vorbereitet hatte und sie dann nach 40 min abgab. Abends gingen wir mit Nicole Schlitten fahren und machten einen Schneemann, wofür wir aus der Dininghall Karotten und Oliven holten. Mit einer heißen Schokolade machten wir zudem Lebkuchenhäuser und beendeten den Abend auf Omegle, wobei man mit fremden Menschen videochattet.
Freitags habe ich ausgeschlafen, weil ich nun keine weiteren Prüfungen oder Projekte mehr habe. Danach packte ich meine Sachen bereits etwas zusammen und machte Sport. Abends schauten wir gemeinsam in unserem Shared Room den Film „der Grinch“. Außerdem riefen Jules und Nicole bei einer Hotline des Weihnachtsmanns an, um sich ein Hello kitty cart zu wünschen.
Samstags begann ich mit einem Projekt für die PH und abends gingen wir ein letztes Mal feiern und zwar ging es mit Nicole, Jules und Kento zum letzten College Band Konzert und danach in eine Bar und in den Club.
Sonntag morgens bekam ich von Heather, der Frau in der Dining hall, die die Omeletts zubereitet, eine selbstgemachte Kette zum Abschied geschenkt, wobei erneut die Tränen flossen. Danach ging ich wieder in die Bibliothek. Salamata aus meinem Mathekurs besuchte mich dort, um tschüss zu sagen und mir ein Skizzenbuch zum Abschied zu schenken. Lena und ich besuchten abends eine Farewell Party in Sam und Maddie’s Apartment , welche unglaublich emotional wurde als Lina und Kento jeweils Videos abspielten die sie von unserer gemeinsamen Zeit erstellt hatten.
Tage 127-133:
Montags hieß es schließlich tatsächlich Abschied nehmen, denn Lina, Dayoung und Julia brachen auf um nach Florida zu gehen. Zuvor trafen wir uns alle noch ein letztes Mal in der dining hall. Danach gingen Kento, Lena, Nicole und ich ein letztes Mal zur Salvation Army und zu Walmart. Kento hatte sich eine Hose gekauft, die wir in der Lounge mit Sprühfarbe besprühten und signieren durften. Abends waren Lena, Kevin und ich bei Bernhard eingeladen, um S‘mores mit einem Feuerzeug zu machen und die Zeit gemeinsam ausklingen zu lassen. Dienstags kam zum Glück Jules aus dem Krankenhaus zurück, so dass wir ihr persönlich Tschüss sagen konnten. Der Abschied fiel alles andere als leicht, aber wir machten ein kleines Ritual mit Nicole und unseren Weihnachtspullis daraus in dem wir den semesteralten Apfel schnitten. Mittags waren wir ein letztes Mal bei Kevin eingeladen, um Pizza zu essen. Abends war dann schließlich auch unser letzter Dininghallbesuch. Nachdem Nicole ihre Klausur, die bis 20:30 Uhr ging, beendet hatte, half ich ihr beim packen und wir tauschten unsere Weihnachtsgeschenke aus.
Mittwochs war der Tag unserer Abreise gekommen. Recht früh standen wir auf, um alles in die Koffer zu packen. Risa und Nicole waren die ganze Zeit bei uns. Auch Sierra stieß an der Bushaltestelle zu uns, um uns ein letztes Mal zu sehen. Als der SUNY Bus um die Kurve kam, fielen wir uns alle noch einmal in die Arme und konnten gar nicht mehr aufhören zu weinen. An der Trailway Station stießen sogar Bernhard und Kento noch zu uns, um bis zum letzten Moment bevor wir in den Bus stiegen bei uns zu sein. Der Bus brachte uns auf direktem Weg nach New York City, wobei ich alleine zu meinem Hotel lief. Nachdem ich eingecheckt hatte, traf ich mich erneut mit Lena um den Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center zu sehen und eine New York Pizza zu essen. Abends kam Jan schließlich von seiner langen Anreise an der Nahe liegensten Metrostation an, an der ich ihn abholte.
Donnerstag morgens liefen wir zunächst zum Timesquare und dann erneut zum Rockefeller Center, bei dem wir uns mit Lena trafen. Gemeinsam liefen wir im Regen ein wenig durch den Central Park bis hin zum MET Museum. Abends trafen wir uns mit Sebastian, der uns mit seinem Auto abholte, da er in Manhatten arbeiten musste. Er fuhr und zum Katz‘s Deli, welches bekannt ist durch den Film „Harry und Sally“. Es war unglaublich viel los und man musste sich in eine der acht Warteschlangen anstellen, um sich ein Sandwich zu bestellen. Danach zeigte er uns zwei seiner Lieblingsbars „Home Sweet Home“ und der „Trailerpark“.
Samstags sollte das Wetter schließlich noch schlechter werden, da ein Wintersturm die ganze U.S.A traf. Im Regen und Wind liefen wir zum World Trade Center und zu den 9/11 Memorials, außerdem zur Brooklyn Bridge und der Fährstation, die einen zur Freiheitsstatue bringt. Daraufhin fuhren wir zurück ins Hotel, um unsere Koffer zu holen und uns auf den Weg nach Chinatown zu machen, wo wir einen 19 stündigen Bus nach Orlando nahmen, der durch 9 verschiedene US Staaten fuhr. Ich hatte ein wenig Angst vor dieser Fahrt, je doch verging die Zeit sehr viel schneller, da der Bus über Nacht fuhr und ich schlafen konnte.
Am Samstag den 24.12. sind wir schließlich in Orlando angekommen. Ein Uber brachte uns zu unserem Hotel am Eola lake. Abends gingen wir asiatisch essen, um ein wenig das Weihnachtsfest zu zelebrieren und spazierten um den See herum.
Sonntags besuchen wir das Universal Filmstudios. Dort schauten wir uns zunächst eine musicalalrtige Aufführung von Jason Bourne an, die kombiniert mit 4D Effekten, unglaublich realistisch erschien. Danach fuhren wir die E.T. Bahn und stellten uns in eine zweistündige Warteschlange, um die Harry Potter Bahn zu fahren. Außerdem sahen wir eine musikalische Aufführung bei der ausschließlich Bauarbeitermaterialien verwendet wurden und abschließend fand noch eine Weihnachtsparade statt mit überlebensgroßen Ballons und Tanzaufführungen. Abends bestellten wir uns über Uber eats etwas zu Essen zu unserem Hotel, da wir aufgrund des Weihnachtsfeiertages kein offenes Restaurant in der Nähe finden konnten.
Tage 134-140:
Montags brachen wir bereits morgens aus Orlando auf, um weiter in den Süden zu fahren. Leider verpassten wir den Bus, weshalb Cary uns netterweise mit deinem Auto aus dem zwei Stunden entfernten Stuart abholte. Auf dem Weg zurück nach Stuart konnten wir uns bereits gut kennenlernen. In seiner Wohnung angekommen lernten wir auch seine Freundin Kim kennen, die Shrimp Cocktails und Sekt vorbereitet hatte. Wir bekamen eine Führung durch seine Wohnung und schließlich auch durch ganz Stuart: zu den verschiedensten Stränden, die Downtown und nachts durch die Straßen zu Häusern, die nur so leuchteten durch Übermengen von Weihnachtsbeleuchtung. Wieder zurück in der Wohnung angekommen, hatte Kim Abendessen vorbereitet ( Roastbeef, Kartoffeln, Karotten und Rolls und einen Limettenkuchen und Obstsalat). Die Nacht durften wir in Alinas Zimmer bleiben.
Dienstag morgens gingen wir mit Cary in Stuart frühstücken, um dann nach St. Lucie an den Busbahnhof gefahren zu werden, um mit dem Bus in das 2,5 Stunden entfernte Miami zu fahren. Dort angekommen genossen wir peruvianisches Essen und besuchten das Wynwood Viertel, welches bekannt ist für seine Grafittiwände. Nachdem wir uns Nudeln kochten in unserem Apartment, beschlossen wir mit dem Bus zum Miami Beach zu fahren und den Strand im Dunkeln zu besuchen und dort S’mores zu essen. Außerdem schlenderten wir etwas an den schicken Lokalen und Bars entlang.
Mittwochs planten wir einen Strandtag einzulegen, da es hier schließlich nach dem Wintersturm wieder 25 Grad hatte. Am Miami Beach legten wir uns deshalb in den warmen Sand und genossen die Sonne. Abends gingen wir in Downtown noch etwas essen.
Donnerstags mussten wir bereits unsere Koffer wieder packen. Nachdem wir das Apartment verlassen mussten, liefen wir zu einer Shootingrange, da Jan unbedingt schießen wollte. Danach setzten wir uns noch etwas an den Hafen, um auf die Skyline zu schauen. Danach nahmen wir uns einen Uber zum Flughafen, um zurück nach NYC zu kommen. Dort nutzen wir den Airtrain, um zu unserem Airbnb nach Brooklyn zu kommen.
Freitags aßen wir zunächst bei einem süßen Bagellokal auf der anderen Straßenseite ein super leckeres Frühstück mit lox und baconeggandcheese Bagel. Daraufhin fuhren wir mit der Metro zu Ferry Station, um die Statue of Liberty zu sehen. Danach liefen wir durchs Financial District und zum World Trade Center und den 9/11 Memorials. Nachdem wir noch ein wenig durch den Prospect Park und die Straßen von Brooklyn gelaufen sind, nahmen wir an der grand central station einen Zug Richtung white plains, um Nicole dort zu treffen. Mit ihr gingen wir in asiatisches Lokal, um das letzte „Goodbye“ zu zelebrieren und zu arrangieren dass Jan und sie sich kennenlernen konnten.
Samstags traf ich mich mit Kento und Sam im MoMA in das wir mit unserem Studentenausweis der SUNY kostenlos rein durften. Danach suchten wir uns etwas zu essen und ich traf Gyoumin und Yeabin in einem kleinen Café. Abends gingen Jan und ich in Brooklyn in eine Bar und um kurz vor Mitternacht ins Dumbo Viertel um auf die Brooklyn Bridge und Richtung Manhattan zu schauen. Leider gab es kein Feuerwerk allerdings war es trotz allem ein tolles Gefühl mit so vielen Menschen und einem so beeindruckenden Ausblick ins neue Jahr zu starten.
Sonntags trafen wir uns mit Risa zum Frühstück mit Waffeln, Pancakes und Crêpes. Danach liefen wir alle gemeinsam bei super guten Wettervoraussetzungen über die Brooklyn Bridge. Danach hatten Jan und ich Tickets auf dem Rockefeller Center, um die Stadt von oben zu genießen. Von dort aus liefen wir zum Central Park bei dem wir einen der Foodstände am Straßenrand ausprobierten. Leider wurden wir dort etwas verarscht, da uns der Händler viel zu viel abgerechnet hatte, wir es allerdings zu spät merkten. Daraufhin liefen wir in der Abendsonne noch eine Weile durch den Centralpark. Abends fuhren wir noch einmal nach Manhatten, um den Timessquare mit dem Neujahrs „Ball“ zu sehen. Außerdem aßen wir dort einen typischen New Yorker Cheesecake.
Tage 141-142:
Montags machten wir uns nach einem leckeren Bagelfrühstück auf den Weg nach Soho und zum Washingtonsquare Park, außerdem besuchten wir Little Island und den Highline park. Danach kosteten wir einen chopped cheese sandwich im Maddison square garden (all die Essensempfehlungen hatte ich von Salamata, einem Mädchen aus meinem Mathekurs bekommen, die mir eine nyc todo Liste geschrieben hatte). Danach liefen wir zur Roosevelt Tramstation, die schwebend über die Straßen New Yorks führt und einen auf die Roosevelt Island bringt. Abends traf ich mich ein letztes Mal mit Sam, Kento, gyou min und yeabin, wobei wir den abendlichen Blick auf die brooklynbridge genossen.
Dienstags war schließlich der letzte Tag angebrochen, wobei wir um 10 Uhr unser Airbnb verlassen mussten und in unserem Bagellokal ein letztes Frühstück genossen. Nachdem wir noch ein wenig in Brooklyn herumgelaufen sind, machte ich mich schließlich mit der Metro und dem Airtrain auf den Weg zum Flughafen nach New Jersey, womit dieses Abendteuer zu Ende ging.
Vielen Dank, dass ihr mich hierbei begleitet habt. Ich bin unglaublich dankbar für all die Unterstützung, die mir ermöglicht hat all diese Momente zu erleben! Ich freue mich euch bald wieder persönlich sehen zu können!🤍